Gemeinderat billigt 1,7-Millionen-Euro-Etat - Knapp 400 000 Euro für Straßenbau
Geordnete Finanzlage

Lokales
Kirchendemenreuth
06.05.2013
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Der Haushalt für 2013 steht. Der Gemeinderat stimmte dem von Kämmerer Andreas Voigt erstellten Zahlenwerk einstimmig zu. Das Volumen beträgt im Verwaltungsteil 1 189 217 Euro und im Vermögensetat 491 500 Euro. Die Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt beträgt 55 930 Euro.

Wichtigste Einnahmen im Verwaltungsteil sind Gebühren, Steuern und Zuweisungen. So erhält die Gemeinde 43 200 Euro aus der Kraftfahrzeugsteuer, 30 000 Euro aus der Konzessionsabgabe, 14 500 Euro aus Mieten und Pachten, 67 000 aus Grundsteuern, 60 000 Euro aus der Gewerbesteuer und 209 000 Euro aus der Einkommensteuerbeteiligung. Die Schlüsselzuweisung beträgt 364 804 Euro.

Bei den Ausgaben schlagen die Schulverbandsumlage mit 101 500 Euro oder die Personalausgaben mit 176 000 Euro zu Buche. Für Straßenunterhalt sind 50 000 Euro eingeplant, für Aufwendungen ehrenamtlicher Tätigkeiten 43 400 Euro. Die umzulegenden Kosten des Bauhofs betragen knapp 88 000 Euro. Ein dicker Brocken ist die Kreisumlage mit 229 036 Euro. Die Verwaltungsgemeinschaft bekommt 82 000 Euro.

Im Vermögenshaushalt sind unter anderen folgende Investitionen geplant: Brandschutz/Feuerwehr 24 000 Euro, Spielplätze 1500 Euro, Sportplätze 20 000 Euro, Straße Altenparkstein 140 000 Euro, Straße zur Lenkermühle 145 000 Euro und zum Oedhof 105 000 Euro.
Die beiden zuletzt genannten Maßnahmen werden vom Amt für ländliche Entwicklung mit Zuschüssen in Höhe von 45 Prozent gefördert. Zur Finanzierung dienen zum Einen die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt und zum Anderen eine Rücklagenentnahme in Höhe von 193 901 Euro. Die Rücklagen reduzieren sich damit auf 106 099 Euro.

Der Schuldenstand der Haberlandgemeinde lag Ende 2012 bei 318 400 Euro. Pro Kopf sind das 359 Euro (Vorjahr 382 Euro). Eine neue Schuldenaufnahme ist nicht geplant.

Bürgermeister Franz Schneider sprach von einer "geordneten Finanzlage". Die stetige Aufgabenerfüllung sei nicht gefährdet. Die Mittel seien zwar begrenzt, aber das Wichtigste sei machbar.
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