Baugebiet nimmt erste Hürden
Wenige Einwände von Fachstellen und Bürgern zu „Am Bühl“ in Döltsch

Momentan ist das Gebiet "Am Bühl" in Döltsch noch ein Stoppelfeld, doch schon bald soll hier ein neues Baugebiet entstehen. Die ersten Schritte dazu sind gemacht. Bild: sm
Politik
Kirchendemenreuth
16.12.2016
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Nahezu drei Stunden tagte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2016. Im Mittelpunkt standen der Flächennutzungsplan sowie der Bebauungsplan "Döltsch/Am Bühl". Dabei ging es um die Stellungnahmen der Bürger und Fachstellen.

Architekt Josef Schöberl aus Parkstein hatte die Anregungen und Bedenken, Stellungnahmen und Abwägungen sowie Beschlussvorschläge auf 27 Seiten zusammengefasst. In einem fast zweistündigen Vortrag hob er vor allem die insgesamt positive Einstellung der Fachbehörden zum neuen Baugebiet hervor. Größere Änderungen werden nicht notwendig. Erfreulich sei vor allem die Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde, die für die geforderten 8500 Quadratmeter Ausgleichs- und Kompensationsflächen vor allem auch Flächen mit "Waldumbau" akzeptiert. Dadurch wird weiterer Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen vermieden.

Um dem Ortsbild mit der noch dörflichen Dachlandschaft gerecht zu werden, sollte laut Schöberl auf eine Bauform mit Flachdächern verzichtet werden. Aufgrund der aktuellen Stellungnahme muss die Kläranlage in Döltsch bis zur Einleitung von Abwässern aus dem neuen Baugebiet nachgerüstet und ertüchtigt werden. Eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung von Wasser über das Regenrückhaltebecken in den Sterzenbach ist ebenfalls erforderlich. Der Gemeinderat fasste dazu Beschlüsse.

Nach den einstimmigen Beschlüssen zur Änderung des Flächennutzungsplanes und zum neuen Baugebiet "Am Bühl" in Döltsch werden nun die Planungsunterlagen zur zweiten öffentlichen Auslegung an die Träger öffentlicher Belange verschickt. Im Februar 2017 könnten die Pläne bereits Rechtskraft erlangen.
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