02.03.2018 - 20:00 Uhr
Kirchendemenreuth

Altenparksteiner Waidmänner bitten um Unterstützung der Wildschweinjagd Schuss-Schneisen in Maisfeldern

Altenparkstein. Die Altenparksteiner Jagdgenossen haben den Wildschweinabschuss deutlich erhöht. Sie erlegten 33 Tiere. Der Bestand ist nach wie vor zu groß. So seien regelmäßig vier Rotten unterwegs, sagte Pächter Gerald Federl in der Jahreshauptversammlung.

von Autor RSProfil

Er wünscht sich Hochsitze an den richtigen Stellen, um effektiver jagen zu können. Zudem seien Schuss-Schneisen in Maisfeldern unerlässlich. Es sollte möglichst auch vermieden werden, Maisfelder direkt an Waldrändern anzulegen. Dies erschwere die Abschussmöglichkeiten erheblich. Ebenso wie der Pächter des zweiten Jagdbogens, Bartl Hammer, lobte Federl das Miteinander in der Genossenschaft sowie mit den Nachbarrevieren. Er berichtete von einem erfüllten Reh-Abschussplan.

Zunehmend sei Rotwild im Revier zu beobachten. Die Zahl der Wildunfälle sei dank Warnlichtern entlang der Kreisstraße nach Wendersreuth deutlich zurückgegangen. Jagdvorsteher Andreas Maier informierte über das anstehende forstwirtschaftliche Verbiss-Gutachten. Es sei Grundlage für die Festlegung des Abschussplans. Es könne eventuell auf eine Begehung verzichtet werden, da es sich dabei um ein "grünes Revier" handle.

Nach dem detaillierten Kassenbericht von Kassier Rupert Seitz votierten die Jagdgenossen einstimmig für den Verbleib des Jagdpachtschillings in der Kasse und dessen Verwendung für den Wegebau. Bürgermeister Gerhard Kellner begrüßte dies und sicherte finanzielle Unterstützung zu. Zudem dankte der Rathauschef für das einstimmige Votum zur Anschaffung eines Wegehobels.

Gegen Ende folgte der Appell, Flächenänderungen an den Jagdvorsteher oder den Kassier zu melden. Bei Biberschäden sollten Grundstückseigentümer Abschussgenehmigungen beim Landratsamt beantragen.

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