22.03.2017 - 20:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

38. IVV-Wandertag: Schlechtes Wetter hält Teilnehmer nicht ab Wind und Regen zum Trotz

Der Regenschirm gehörte zu den wichtigsten Utensilien: Bei ihrem 38. IVV-Wandertag war den Wanderfreunden Kirchenthumbach das schöne Wetter der vergangenen Woche leider nicht vergönnt - sie mussten zwei verregnete Tage in Kauf nehmen. Die Teilnehmer ließen sich dennoch nicht davon abhalten, auf Waldwegen bergauf und bergab zu wandern.

Wer ein eingefleischter Wanderer ist, der startet auch an einem verregneten Wandertag - wie diesmal in Kirchenthumbach. "Brotzeitkorb-Pokale" gab es für die Vereine mit den meisten Teilnehmern. Peter Nürnberger (links), Vorsitzender der Wanderfreunde, überreichte mit Bürgermeister Jürgen Kürzinger (Siebter von rechts), dem Schirmherren, und den Spendern die Preise.
von Petra LettnerProfil

"Gute Luft", "Hauptsache Bewegung", "abwechslungsreiche Landschaft", "sehr gute Verpflegung": Das gaben die Teilnehmer als Motivation für ihren Start bei der IVV-Wanderung an. Start und Ziel für Groß und Klein war die Schulturnhalle. Von dort aus ging es nach Burggrub und weiter über die Grimbartbrücke (Grubbach) in Richtung Kitschenrain.

Hier trennten sich die Strecken. Die Sechs-Kilometer-Route schwenkte ab nach Pfaffenstetten, am Fahnenschmiedweiher vorbei und über das Aholz zurück zur Turnhalle. Geübte Wanderer begaben sich natürlich auf die große, elf Kilometer lange Schleife, die weiter entlang des Grubbaches in Richtung Saugraben nach Sassenreuth führte. Am Feuerwehrhaus dort befand sich die Verpflegungsstelle. Gestärkt ging es weiter in Richtung Straßenhaus und über Wölkersdorf und Pfaffenstetten zurück nach Kirchenthumbach. Als Belohnung durfte sich jedes Kind beim Imkerverein im Ziel ein Glas Honig abfüllen.

Unermüdlicher Einsatz

Bei der Pokalverleihung dankte Vorsitzender Peter Nürnberger Bürgermeister Jürgen Kürzinger, dem Schirmherren, und Schulleiter Gerd Dettenhöfer für die Bereitstellung der Schulturnhalle, der Firma ATP für die Räumlichkeiten, der Firma Mondi Eschenbach für die Auslegware und der Firma Bauer für die Benutzung des Autos. Sein Dank galt auch Feuerwehr und BRK-Bereitschaft sowie allen Mitarbeitern und Helfern für den unermüdlichen Einsatz: "Denn ohne eure Mithilfe wäre eine derartige Veranstaltung nicht möglich", unterstrich Nürnberger. Die Wanderfreunde hatten diese gewohnt routiniert gestemmt. Die Teilnehmer fanden für Organisation und Ablauf nur lobende Worte. Die Kontrollstellen mit dem kostenlosen Tee seien optimal, zudem reizten die Wege durch die Oberpfälzer Landschaft.

Bewegung in frischer Luft und freier Natur tut gut, hob Bürgermeister Jürgen Kürzinger hervor: "Es bringt allen Gewinn, sich ein paar Stunden in einer schönen Landschaft fortzubewegen und Blicke wie Gedanken frei schweifen zu lassen."

Die meisten Teilnehmer

Zusammen mit Manfred Schaller ehrten Nürnberger und Kürzinger dann die teilnehmerstärksten Vereine. Bei den auswärtigen Gruppen siegten die Wanderfreunde aus Grafenwöhr. Den gut gefüllten Brotzeitkorb, den sie als Preis bekamen, hatte die Raiffeisenbank Grafenwöhr-Kirchenthumbach gespendet. Weitere Gruppenpreise erhielten der Wanderverein aus Grossmehrung (Spender: Sparkasse) und die Wanderfreunde Kitzingen (Gerhard Sporer), die jeweils mit einem Bus angereist waren. Den vierten Platz belegten die Pressather Wanderfreunde (Reinhard Schmidt).

Bei den Vereinen aus der Marktgemeinde hatte die Feuerwehr die meisten Teilnehmer aktiviert. Sie erhielt den von Bürgermeister Jürgen Kürzinger gespendeten Brotzeitkorb. Es folgten der Kirwaverein (Manfred Schaller) und der Sportclub (Wanderverein). Für die drei Erstplatzierten gab's zusätzlich jeweils einen Gutschein über 20 Liter Heberbräu-Bier.

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