17.09.2017 - 20:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Prag von seiner schönsten Seite CWG Kirchenthumbach unternimmt Ausflug nach Tschechien

Vollgepumpt mit zum Teil noch nie gehörter Geschichte, Sehenswürdigkeiten und nachhaltigen Eindrücken kehrten 54 CWGler von einer dreitägigen Studienfahrt aus Prag zurück. Perfekt organisiert hatte die Reise in das Nachbarland das Team um Marktgemeinderat Richard Götz.

Die Reisegruppe vor der Deutschen Botschaft in Prag, die bei der Wiedervereinigung Geschichte geschrieben hat. Links im Bild ist Reiseleiter Franz Müller. Bild: ü
von Autor ÜProfil

Für die Teilnehmer war es ein Glücksfall, dass die Reiseleitung Franz Müller aus Kirchenthumbach übernommen hatte. Der ehemalige Bundeswehrsoldat war fast fünf Jahre als Büroleiter beim Militärattaché an der Deutschen Botschaft in Prag eingesetzt. Er kennt dort fast jede Straße, jedes Haus und jeden Winkel sowie die reichhaltige Geschichte der Goldenen Stadt.

Gleich nach der Ankunft stand eine zweistündige Rundfahrt auf dem Programm. Es folgte ein Altstadtrundgang mit Besichtigung der Karlsbrücke, Judenviertel, Clementinum, Altstädter Ring, Altstädter Rathaus, Teyn-Kirche, Hus-Denkmal, Wenzelsplatz und Pulverturm. Eine zweistündige Schifffahrt auf der Moldau mit Abendessen beschloss den ersten Tag.

Am zweiten Tag wurden die Kirchenthumbacher von Vojtech Horejsi in der Deutschen Botschaft begrüßt. Beeindruckend waren die historische Führung und der Videofilm "Flucht in die Botschaft". Die Deutsche Botschaft ist im Palais Lobkowitz untergebracht. Zu Fuß ging es weiter zur Besichtigung der Kirche "Maria Viktoria" und zu zahlreichen historischen Bauten wie die französische Botschaft, Malteser Orden, Klein Venedig, dem Prager Jesulein, die Insel Kampa, dem Königsweg bis hin zum Hradschinplatz. In der Nähe der Burg wurde im Restaurant "Beim heiligen Nepomuk" zu Mittag gegessen.

Gestärkt und frohen Mutes ging es weiter zum Kloster der Prämonstratenser Strahow. Der folgende Fußweg führte zum Goldenen Gässchen und dem Sankt-Veit-Dom. Beim Gang durch das Osttor genoss die Reisegruppe die einmalige Aussicht auf die tschechische Hauptstadt. Am letzten Tag der Studienreise stand zunächst die Besichtigung der Wallfahrtskirche Loreto, der Gang durch die "Kleine Welt" sowie die Wachablösung der Präsidentengarde auf der Burg Hradschin auf der Agenda. Nächste Station war die Stadt Bischofteinitz, wo eine Führung angesagt war. Den Abschluss bildete ein Essen im Schlossrestaurant.

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