Rentner- und Pensionistenverein in Bayern unterwegs – "Römertherme" und "Würzelburg" besichtigt
"Immer wieder gern dabei"

Vor der Rückkehr legte die Rentner- und Pensionistengruppe einen Zwischenstopp ein, um mit einer Brotzeit den Ausflug zu beenden. Vor der Heimfahrt stellten sich alle mit Hans Krapf (Mitte mit Stock) zum Gruppenfoto auf. Bild: gpa
Freizeit
Kirchenthumbach
02.07.2017
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Bayern hat auch abseits der königlichen Schlösser und klassischen Urlaubsregionen etwas zu bieten. Einen Beweis bot das Programm des Rentner- und Pensionistenvereins. "Unterhaltsam und schweißtreibend", beschrieb ein Rentner den Ausflug, den Vorsitzender Hans Krapf organisierte. "Weil ma Spaß hom und weil' ma immer wos b'sonders anschaua bin i immer wieda dabei."

Prominente Flüchtige

Eine Station waren die Ausgrabungen an der Römertherme bei Weißenburg. Auch der Besuch der "Wülzburg" war interessant. Die Hohenzollern-Festung wurde im 17. Jahrhundert 620 Meter über der Stadt Weißenberg in Form eines Fünfecks errichtet. Sie besitzt eine riesige Außenanlage und einen 165 Meter tiefen Brunnen. Während des 1Ersten Weltkriegs nutzte man die Festung für gefangene Franzosen. Der prominenteste Kriegsgefangener war Capitaine Charles de Gaulle der spätere Präsident Frankreichs. Zweimal versuchte er die Flucht, wurde aber wegen seiner Körpergröße immer geschnappt.

Nach einer langen Mittagspause wurde die Gruppe für ihr "Stehvermögen" bei den Besichtigungen mit einen langen Mittagspause im "Bräustübl" Weißenburg belohnt. Eine Führung durch die Residenz Ellingen, die mit ihrem herrlichen Schlosspark einst im Besitz des Deutschen Ordens war und jetzt dem Freistaat Bayern gehört, beendete die Besichtigungen. Ihre Heimfahrt unterbrachen die Rentner, um mit einer fränkischen Brotzeit im "Reuthof" die Tour ausklingen zu lassen.
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