16.08.2014 - 00:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

"Eisenhut": Mehr als nur ein Freiluftschauspiel Theater, Moritaten und Feuerwerk

Seit Monaten wird geprobt, geplant und organisiert. Doch jetzt erst bricht die heiße Phase an: In den letzten fünf Wochen vor der Premiere des Freiluftschauspiels "Eisenhut - die Geschichte einer wundersamen Läuterung" haben die Mitglieder des Kulturkreises noch viel zu tun. Unterstützung bekommt der Verein von freiwilligen Helfern aus der gesamten Gemeinde.

50 Darsteller in zeitgenössischen Kostümen werden auf der Bühne stehen, wenn Kulturkreis und Theaterverein Ende September vier Mal das Freiluftschauspiel "Eisenhut - die Geschichte einer wundersamen Läuterung" auf die Bühne bringen. Auch Pater Dr. Benedikt Röder hilft Margit Kohl (links) und Heidi Stopfer-Wilterius (rechts) beim Rühren der Werbetrommel. Bild: ilt
von Heidi Stopfer-Wilterius (ILT)Profil

Vor über einem Jahr hatte sich der Kulturkreis entschieden, zum 300-jährigen Bestehen der Bergkirche Maria Zell deren Entstehungsgeschichte als Freiluftschauspiel umzusetzen. Der hintersinnig-amüsante Vierakter stammt aus der Feder von Jürgen Böhme und wird von den beiden Regisseuren Thomas Frankenberger und Gabi Strauss zusammen mit den Darstellern des Theatervereins bereits seit langer Zeit geprobt.

Den Besuchern wird dabei viel geboten: Sie werden bei den Aufführungen nicht nur mit dem Theaterstück, sondern auch mit einer Bläsergruppe und einem Streicherquintett verwöhnt. Humorvolle Moritaten, begleitet von Drehorgelmusik, stehen ebenfalls auf dem Programm. Nach einem barocken Feuerwerk können die Zuschauer den Abend mit einem guten Getränk und einem leichten Essen aus der historischen Backstube im Nußsteinhaus ausklingen lassen.

Die Veranstaltungen sind für 20., 21., 27. und 28. September geplant; Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Über 50 Akteure in zeitgenössischer Bekleidung werden dann auf der Bühne stehen.

Vorverkauf läuft

Eintrittskarten gibt's bereits im Vorverkauf; die Premiere ist aber so gut wie ausverkauft. Margit Kohl und Heidi Stopfer-Wilterius, die für die Werbung verantwortlich und eifrig mit dem Rühren der Werbetrommel beschäftigt sind, appellieren deshalb, zeitig Karten zu reservieren.

"Sollte jemand mit dem Gehen eingeschränkt sein, einen Rollstuhl oder einen Rollator haben, möge er sich bei Margit Kohl, Telefon 09647/920314, melden", merken die Organisatorinnen an. Es wird dann dafür gesorgt, dass der betreffende Besucher einen leicht zu erreichenden Platz zugewiesen bekommt.

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