Frauenfrühstück: Heilpraktikerin erläutert Wirkung und Funktion der Schüßler-Salze
Leere Depots füllen sich auf

Lokales
Kirchenthumbach
23.04.2013
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Groß war die Auswahl an Semmeln, Brot, Käse, Wurst, Marmeladen, Eier, Joghurt, Obstsalat und Säften: Ein üppiges Büfett hatte der Vorstand des Katholischen Frauenbundes für das Frauenfrühstück im Pfarrheim vorbereitet. In gemütlicher Runde ließen es sich die zahlreichen Teilnehmerinnen schmecken. Danach referierte Heilpraktikerin Marion Neidl aus Grafenwöhr über die Schüßler-Salze.

Die 54 Zuhörerinnen bekamen durch ihren Vortrag einen umfangreichen und anschaulichen Einblick in die Welt der Mineralsalze, über deren Wirkung und Funktion Neidl eingehend informierte. Nachdrücklich betonte die Referentin, dass die Mittel sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen gut eingesetzt werden könnten. Auch mögliche Nebenwirkungen und Therapiehindernisse sprach sie an, bevor sie auf die eigentliche Wirkungsweise einging.

Die Speicher der Organe könnten mit der Zeit aufgebraucht sein; die volle Funktionsfähigkeit des Körpers stehe somit nur noch eingeschränkt zur Verfügung. In dieser Situation kämen unter anderem Schüßler-Salze zur Anwendung, erklärte die Heilpraktikerin.

Vielfältige Wirkung

"Die Mineralsalze haben die Fähigkeit, diese leeren Depots aufzufüllen und somit die volle Funktion unseres Organismus' wieder herzustellen." Sie könnten somit Energie und Reaktionsfähigkeit der Zellen verbessern.

Die sogenannte Schüßler-Salze-Basistherapie könne beispielsweise zur Lösung von Blockaden, zur Verbesserung des Zellstoffwechsels, zur Steigerung der Wirkung von Homöopathika und Allopathika - also Medikamenten der Schulmedizin -, zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts und zur Aktivierung des Immunsystems führen. Wegen ihrer komplexen biologischen Wirkung werden die Salze auch als biochemische Mittel bezeichnet, sagte Neidl.

Ob Haar oder Haut

Eingehend ging die Heilpraktikerin dann auf die einzelnen Schüßler-Salze ein: von der Nr. 1 Calcium fluoratum, bis zur Nr. 12 Calcium sulfuricum. Sie erläuterte den jeweiligen Einsatzbereich und Erfolge und sprach verschiedene Krankheitsbilder an, wie zum Beispiel akute Entzündungen, Osteoporose oder Allergien. Aber auch Probleme mit Haarausfall oder Hautausschlägen kamen zur Sprache.

"Das geeignete Schüßler-Salz richtig angewendet, kann viel bewirken", betonte die Referentin, die zum Ende ihres Vortrags noch viele Fragen der interessierten Zuhörerinnen beantworten musste. Mit einem Blumengesteck bedankte sich Monika Steger vom Führungsteam des Katholischen Frauenbundes bei Marion Neidl für den informativen Vortrag.
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