Helferinnen von Pfarrgemeinderat und Missionskreis binden Kräuterbuschen
Pfarrheim wird zur Blumenhalle

Die Palette an Kräutern, Blumen und Getreide war groß: Farbenprächtige schöne Kräuterbuschen für Mariä Himmelfahrt entstanden dank der Helferinnen von Pfarrgemeinderat und Missionskreis daraus. Bild: lep
Lokales
Kirchenthumbach
16.08.2014
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Zu Mariä Himmelfahrt, 15. August, werden nach altem Brauch Kräuter gesammelt und zusammen mit Blumen zu einem Buschen gebunden. Die gesegneten Kräuter sollen als Tee eine besondere Heilwirkung haben.

Werden sie dem Viehfutter untergemischt, sollen sie es gesund und kräftig halten, heißt es. Unter das Kopfkissen gelegt, sollen sie das Eheglück erhalten. Wirft man sie ins Feuer, soll laut dem Volksglauben Blitz und Donnerwetter vom Haus ferngehalten werden.

Die Buschenaktion in der Pfarrei hatte der Pfarrgemeinderat übernommen, und er wurde dabei von den Mitgliedern des Missionskreises kräftig unterstützt: Das Pfarrheim wurde kurzfristig zur Blumenhalle. Viele freiwillige Helferinnen hatten eine große Auswahl an Blumen, Kräutern und Getreidehalmen zusammengetragen.

Die fertigen Kräuterbuschen wurden vor und nach den Gottesdiensten zu Mariä Himmelfahrt für drei Euro pro Stück zum Kauf angeboten. Der Erlös ist für die neuen Sitzpolster in der Pfarrkirche bestimmt.
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