Jagdgenossen ziehen Bilanz - Instandsetzung von Wegen wird fortgesetzt
Viele Füchse vor der Flinte

Lokales
Kirchenthumbach
20.04.2013
0
0

Sehr harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Jagdvorsteher Anton Eckert berichtete von einem ruhigen Jagdjahr. Die Harmonie zwischen Vorstand und Pächtern habe sich verbessert.

In seinem Rückblick ging Eckert zunächst auf mehrere Veranstaltungen ein, die er besucht hat: die Versammlung der Arbeitsgemeinschaft aller Jagdgenossenschaften in Weiden, die Hegeringversammlung in Steinhart und die BBV-Versammlung mit den Jagdvorstehern.

Die nächste Hegeringversammlung werde demnächst in Altzirkendorf über die Bühne gehen: mit Vorstellung der Ergebnisse des Verbissgutachtens und - daraus folgend - Gestaltung der Abschusspläne. Tendenziell werde sich aber nichts ändern, allenfalls werde eine geringe Verschiebung innerhalb der Jagdbögen erfolgen, meinte Eckert.

Er wies auf die Meldefristen von Wildschäden hin und stellte fest dass auch im vergangenen Jahr keine Schadensregulierung durch einen Schätzer über die Gemeinde erforderlich gewesen sei. Wichtig bei allen Fragen dazu sei immer eine gute Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Pächter. Für die Jagdbögen I und II seien jeweils der Abschuss eines Habichts beantragt worden und vom Landratsamt genehmigt worden. Die Jäger hätten zudem bestätigt, zahlreiche Füchse erlegt zu haben.
Der Wegebau sei 2012 - mit Zuschüssen seitens der Gemeinde - so erfolgt, wie vom Vorstand geplant. Als Material sei blauer Basaltschotter eingebaut worden. Die Qualität habe überzeugt. Der Dank des Jagdvorstehers galt allen, die beim Wegebau und Putzen der Gräben wieder kostenlos mitgearbeitet haben. In das Reinigen der Gräben seien 42 Baggerstunden investiert worden. Auch die Heckenschere der Kommune sei im Einsatz gewesen.

Pacht wird aufgeteilt

Zur Entscheidung über die Verwendung des Jagdpachtschillings verlas Schriftführer Josef Schreglmann einen Beschluss des Vorstands: Danach sollen von den Pachteinnahmen fünf Euro pro Hektar ausbezahlt werden. Der Rest - etwa 2,50 Euro pro Hektar - solle für die Instandsetzung von Wegen durch Einbau von blauem Basaltschotter verwendet werden, vorausgesetzt die Gemeinde gebe hierzu wiederum einen Zuschuss von ungefähr 30 Prozent. Die Verteilung solle nach dem vom Vorstand erstellten Konzept erfolgen, anteilig nach Fläche und Ortsteilen pro Jagdbogen.

Keine Einwände gegen Plan

Die Jagdgenossen beauftragten daraufhin einstimmig - es gab 29 Mal ein "Ja" bei insgesamt 550,11 Hektar Fläche - den Vorstand, Organisation und Umsetzung von Schottereinbau und Grabensanierung zu übernehmen. Gegen den Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes hatten die Jagdgenossen ebenfalls keine Einwände. Nach intensiver Einsicht, auch in der Jagdversammlung, gab die Führungsspitze eine kurze Stellungnahme an die Gemeinde ab.

In seinem Grußwort sprach dritter Bürgermeister Hermann Hummler im Namen des Marktes dem Vorstand für die stets fruchtbare Zusammenarbeit - vor allem bei der problemlosen Abwicklung des Wegebaus - großen Dank aus. Er informierte dass der bekannte Beschluss über die 30-prozentige Bezuschussung auch heuer wieder gültig sei, ebenso bei Bedarf die Gräbenreinigung in bekannter Form.

Hummler dankte allen, die dabei immer unentgeltlich mitarbeiten. Er richtete an alle Landwirte und Jäger den Appell, weiter gut zusammenzuarbeiten - vor allem bei der Regulierung von Wildschäden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.