22.08.2014 - 00:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Neuer Seniorenbeauftragter Heribert Lassner auf Antrittsbesuch Bus und Sprechstunden

Der erste Ansprechpartner beim Antrittsbesuch: Der neue Seniorenbeauftragte Heribert Lassner präsentierte sich bei den beiden Seniorengruppen als Mann vom Fach. Schließlich hat er sich zuletzt sogar hauptberuflich um die Anliegen der Älteren gekümmert.

von Holger Stiegler (STG)Profil

Wer sich in Kirchenthumbach mit klassischer Altenarbeit befassen will, der hat zwei Anlaufstellen: die Seniorengruppe "Immerfroh" und den Rentner -und Pensionistenverein. Bei beiden hat sich der neue Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Heribert Lassner, vorgestellt. Die erste Einladung kam von der Seniorengruppe zum Gartenfest im BRK-Heim. Beim Rentner- und Pensionistenverein, war der Kameradschaftsabend in der Gaststätte Friedel (Melber) der Anlass für den Antrittsbesuch.

Im Mittelpunkt bei beiden Terminen ging es um zwei Punkte: Der neue Seniorenbeauftragte stellte sich, seinen Werdegang und seine Qualifikationen für das Amt vor. Anschließend erläuterte er seine Pläne für die Zukunft.

Lassner gab einen Abriss seiner Vita: Studium der Betriebswirtschaft, Psychologie, Pädagogik und Philosophie, Abschluss mit zwei Diplomen, zuvor Mittlere Reife und Abitur über den zweiten Bildungsweg. Dazu kommen Ausbildungen zum Industriekaufmann und zum Verwaltungsinspektor. Damit bringe er Erfahrungen aus drei Bereichen mit: der Industrie, der öffentlichen Verwaltung und der Gewerkschaftsarbeit. Für das Amt des Seniorenbeauftragten sei er bestens gerüstet, weil er als Verdi-Bundes-Senioren-Sekretär sich zuletzt auch hauptamtlich mit der Seniorenarbeit beschäftigt hat.

"Die allererste Pflicht eines Seniorenbeauftragten ist es, bei allen Projekten des Gemeinderats schon in der Planungsphase darauf zu achten, dass die Belange der älteren Generation beachtet werden", sagte Lassner. Zu seinen Pflichten gehöre es, den Zusammenhalt und die Kommunikation zwischen den Seniorenbeauftragten der Vereine zu fördern. Im Mittelpunkt sollen generationenübergreifende Themen im Gemeinderat stehen. Es erleichtere die Arbeit, wenn er im Gemeinderat sagen könne, dass diese Stellungnahme das Ergebnis einer intensiven Diskussion mit den Vertretern der Vereinen sei.

Im Herbst möchte Lassner zwei Projekte starten: Ein Bürgerbus und regelmäßige Sprechstunden des Seniorenbeauftragten. So beabsichtige die Marktgemeinde, einen Bus zur Personenbeförderung anzuschaffen und diesen den Vereinen und insbesondere den Altenclubs zur Verfügung zu stellen. Eine Einkaufstour, so die Vision Lassners, sollte mehr als nur der Einkauf sein, sondern mit einem Erlebnisnachmittag verknüpft werden.

Ab September 2014 werden im Rathaus monatliche Sprechstunden des Seniorenbeauftragten stattfinden. Alle Bürger seien dazu eingeladen, Tag und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben. Wenn es der Bedarf erfordere, können Sprechstunden auch in einem der Ortsteile stattfinden.

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