18.03.2014 - 00:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

SPD vervierfacht Anzahl der Sitze - Zweiter Bürgermeister verpasst Einzug Toller Tag für Genossen

Nach dem Sieg bei der Bürgermeisterwahl hat die SPD auch im Marktgemeinderat dazugewonnen - und zwar gleich drei Sitze. Sie stellt damit neben Bürgermeister Jürgen Kürzinger, der mit 2301 die meisten Stimmen bei der Wahl des Marktgemeinderats auf sich vereinte, vier Räte: Dominik Brütting (1625 Stimmen), Tanja Perl (471), Heribert Lassner (427) und Jan Wiltsch (411), der als Nachrücker für Kürzinger ins Gremium kommt.

Mit roten Luftballons nahm die SPD nach ihrem Wahlerfolg schon einmal symbolisch den Parkplatz vor dem Kirchenthumbacher Rathaus in Besitz. Bild: ly
von Autor LYProfil

Einen Sitz verloren hat die CSU, die künftig mit Ortsvorsitzendem Josef Schreglmann (1306 Stimmen) und Winfried Sporrer (681) im Marktgemeinderat vertreten ist. Den Einzug nicht wieder geschafft hat Inge Dobmann (286 Stimmen).

Weiterhin vier Mandatsträger stellt die CWG: Vorsitzenden Jürgen Geyer (1608 Stimmen), den unterlegenen Bürgermeisterkandidat Richard Götz (1095/neu), Johann Hammer (898) und Daniel Götz (611/neu). Nicht mehr angetreten sind die amtierenden Räte Hermann Hummler (dritter Bürgermeister) und Martin Kohl. Norbert Wilterius verpasste mit 569 Stimmen den Wiedereinzug.

Von der Bürgergemeinschaft Thurndorf gehören Angela Kummert-Schleicher (649 Stimmen) und Harald Oberst (643) auch dem neuen Gremium an. Der bisherige zweite Bürgermeister Werner Schaller (304 Stimmen) bleibt dagegen außen vor.

Der Ortsteil Sassenreuth ist weiterhin mit Werner Trenz (746 Stimmen) und Georg Adelhardt (735) von der Wählergemeinschaft der ehemaligen Gemeinde Sassenreuth vertreten. Für die Freien Wähler zieht Manfred Schaller (531 Stimmen) in den Marktgemeinderat ein; Karin Rupprecht-Horn stellte sich nicht mehr zur Wahl. Aus Heinersreuth wurde Rudi Stopfer (285 Stimmen) von der Wählergemeinschaft der ehemaligen Gemeinde Heinersreuth gewählt. Alfons Stopfer trat nicht mehr an.

Der künftige Bürgermeister Jürgen Kürzinger ist mit der Zusammenstellung des Gremiums zufrieden. "Ich bin froh, dass ich nicht mehr allein bin", merkte er zur Vervierfachung der SPD-Sitze an. Aber auch mit den Räten der anderen Parteien - darunter "Ikonen des Gemeinderats" ebenso wie neue Kollegen - sieht Kürzinger eine konstruktive Zusammenarbeit als möglich an. Hintergrund

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