150-Jahr-Feier der Feuerwehr Kirchenthumbach wirkt bis in Jahreshauptversammlung nach
Neue Fahne die größte Investition

Dankesurkunden für langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr überreichten Vorsitzender Wolfgang Böhm (Dritter von links) und sein Stellvertreter Daniel Albersdorfer (links daneben) für 50 Jahre Josef Albersdorfer (links) sowie (von rechts) Reinhold Rinnagl, Richard Böhm und Josef Münster. Für vier Jahrzehnte Treue ehrten sie Reinhold Lohner. Bild: ü
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Kirchenthumbach
12.01.2017
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Bei der Feuerwehr ist alles im Lot. Das zeigte der Tätigkeitsbericht von Vorsitzendem Wolfgang Böhm in der Jahreshauptversammlung. Seine Visitenkarte gab der neue Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz ab, der erstmals bei den Brandschützern zu Gast war.

Nach den Worten des Vorsitzenden gehören dem Feuerwehrverein derzeit 321 Mitglieder an, davon sind 68 im aktiven Dienst. Im vergangenen Jahr war die Wehr an 14 Veranstaltungen beteiligt: vom Neujahrsempfang im Pfarrheim über den Florianstag in Thurndorf und der 140-Jahr-Feier in Sassenreuth bis hin zum eigenen Jubiläum "150 Jahre Feuerwehr Kirchenthumbach" mit Fahrzeug- und Fahnenweihe.

An Investitionen aus der Feuerwehrkasse nannte Böhm die Anschaffung von Material für den Bau von Transportwagen für das neue Dekontaminations-Fahrzeug im Wert von 1500 Euro. Des Weiteren seien neue Uniformen gekauft worden.

Jalousie zum Schutz

Die größte Investition sei aber die neue Vereinsfahne gewesen mit Kosten von 8000 Euro. Der Vorstand habe sich dazu entschieden, da die Restaurierung der alten Fahne aus dem Jahre 1951 nicht mehr rentierlich erschien. Um die neue Fahne vor äußeren Einflüssen zu schützen, sei an den Fahnenschrank im Feuerwehrhaus eine Jalousie montiert worden. Die Arbeiten habe dankenswerterweise Josef Lehner übernommen, berichtete Böhm.

Er ließ auch die 150-Jahr-Feier selbst Revue passieren und stellte dabei heraus, dass der Kirchenthumbacher Verein zu den ältesten Wehren im Landkreis gehöre. Verbunden mit der "Geburtstagsfeier" sei die Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs gewesen. Der Vorsitzende räumte ein, dass vor allem am Samstag die erwarteten Besucher ausgeblieben seien. Trotz des mäßigen Erfolgs könne der Vorstand mit Stolz feststellen, dass man spüre, wie gut und wichtig die Kameradschaft im Verein sei.

Mit Blick auf das Vereinsjahr 2017 kündigte Böhm einige Veranstaltungen an. Beim Bürgerfest am 15. und 16. Juli werde die Feuerwehr den Bierausschank übernehmen. Positive Berichte erstatteten auch Kassier Stefan Renner sowie Vereinschronist und Schriftführer Wolfgang Schuller.

Vorsitzender Wolfgang Böhm und sein Stellvertreter Daniel Albersdorfer ehrten dann langjährige Mitglieder für ihre Treue. Die altgedienten Kameraden seien "tragende Säulen und Stützen" der Feuerwehr, erklärten beide. Aus den verschiedensten Gründen konnten allerdings nur wenige der zu Ehrenden die Dankesurkunde persönlich entgegennehmen.

40, 50, 60 oder 70 Jahre

Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Bernhard Meier ausgezeichnet, für 60 Jahre Ewald Fröhlich und Edmund Theobald. Seit 50 Jahre gehören der Feuerwehr an: Josef Albersdorfer, Richard Böhm, Josef Münster und Reinhold Rinnagl. Die Ehrenurkunde für 40-jährige Zugehörigkeit erhielten: Norbert Deizer, Andreas Kellner, Karl Leipold, Reinhold Lohner, Hans Meier und Georg Weber.

Der Generalversammlung vorausgegangen war ein Gottesdienst, zelebriert von Pater Benedikt Röder und musikalisch gestaltet von der Blaskapelle.
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