48 Wildschweine
Kirchenthumbacher Jagdgenossen ziehen Bilanz

Aufmerksam verfolgten die Jagdgenossen die Ausführungen von Jagdvorsteher Christian Pschierer (rechts, stehend). Bild: lep
Vermischtes
Kirchenthumbach
09.03.2018
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Gut vorbereitet war die Versammlung der Jagdgenossen Kirchenthumbach, die unter der Federführung von Christian Pschierer in "Annis Heberbräu" über die Bühne ging. Das Revier der Jagdgenossenschaft ist bestens bestellt. Jagdpächter und Jagdgenossen arbeiten gut zusammen. In der Versammlung zeigten sich sowohl Jagdvorsteher Christian Pschierer als auch zwei der drei Pächter, Anton Ackermann und Christian Kleindienst, mit dem vergangenen Jahr zufrieden.

2018 werde es wieder ein Verbissgutachten geben, hieß es. Beim Bayerischen Bauernverband haben die Genossen zudem das jetzt günstige digitale Jagdkataster bestellt. Jäger Anton Ackermann sagte außerdem: "Eine Jagd ist nur eine gute Jagd, wenn sich Jagdgenossen und Jäger verstehen." Er bat weiter um aktive Zusammenarbeit, ein Anruf genüge. In seinem Rückblick sprach er von 32 erlegten Wildschweinen. Den Abschuss des Rotwildes konnte er nicht ganz erreichen.

Christian Kleindienst berichtete von 16 Wildschweinen und von 50 Prozent Fallwild. Als Vertreter der Gemeinde freute sich Bürgermeister Jürgen Kürzinger, dass in Kirchenthumbach zwischen Jagdpächter, Jagdgenossen und Gemeinde ein gutes Miteinander herrsche.

Für die Verwendung des Jagdpachtschilling hatte der Vorstand folgenden Vorschlag: Die BRK-Bereitschaft Kirchenthumbach erhält eine Spende von 500 Euro, 4,50 Euro werden zur Auszahlung gebracht und 2,50 Euro pro Hektar sind für den Wegebau und Grabenpflege vorgesehen. Einstimmig votierten die Jagdgenossen dafür.
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