Ab 2017 wird in der VG wieder ausgebildet
Verrwaltungsgemeinscaft zieht sich Nachwuchs heran

Erfreuliches hatten die drei Bürgermeister aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft - Werner Roder, Gerhard Löckler und Jürgen Kürzinger (von links) - in Sachen Ausbildung zu berichten: Im Herbst 2017 wird wieder ein Azubi eingestellt. Bild: dfr
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Kirchenthumbach
16.12.2016
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Ab September 2017 bildet die Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach wieder selbst aus. Dies gab Vorsitzender Jürgen Kürzinger in der jährlichen Gemeinschaftsversammlung bekannt. Und die Chancen auf eine Übernahme nach dem Ende der Lehre sind gut.

(dfr) Denn: "Wir haben in drei Jahren auf alle Fälle Personalbedarf in der VG, so dass Azubis mit guten Noten auch übernommen werden können. Deswegen stellen wir ja auch bedarfsgerecht ein", merkte der Vorbacher Bürgermeister Werner Roder an. Ähnlich sah dies Bürgermeister Gerhard Löckler aus Schlammersdorf: "Wir brauchen unsere Leute in ein paar Jahren alle selber, da einige Mitarbeiter in Rente gehen und ersetzt werden müssen."

Geschäftsstellenleiter Alfred Rauch teilte mit, dass es in den nächsten Tagen eine entsprechende Ausschreibung, unter anderem in der Tagespresse, geben werde. "Bewerbungsschluss wird voraussichtlich Mitte/Ende Januar sein", informierte er.

Zu Beginn der Sitzung hatten die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung die Jahresrechnung 2015 einstimmig abgesegnet. Gleichzeitig wurde die Entlastung genehmigt. Im Anschluss wurde ein Tagesordnungspunkt aus der nichtöffentlichen Sitzung vorgezogen. Dies war nötig, weil es vor der öffentlichen Beschlussfassung über den Haushalt 2017 Punkte aus dem nichtöffentlichen Teil zu klären gab. Nach circa 30-minütiger Unterbrechung ging es dann mit der öffentlichen Sitzung weiter.

Kämmerer Michael Eisner informierte über den geplanten Haushalt 2017. Dessen Gesamtvolumen werde sich um etwa 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. "Das liegt daran, dass unter anderem die Personalkosten steigen", erläuterte er. "Wir werden aber auch in neue Software in der Verwaltung investieren. Zudem hat sich für nächstes Jahr die überörtliche Rechnungsprüfung angekündigt." Eisner hatte abschließend eine Pro-Kopf-Umlage von 137,09 Euro pro Einwohner errechnet. Das Gremium stimmte dem Entwurf einstimmig zu.

Mit Blick auf die mittelfristige Finanzplanung hatte der Vorbacher Bürgermeister Werner Roder eine Bitte an den "Hausherrn" des VG-Gebäudes, seinen Kirchenthumbacher Kollegen Jürgen Kürzinger. "In der heutigen Zeit haben wir gewisse Vorgaben an die Räumlichkeiten in einem Verwaltungsgebäude einzuhalten. Vor allem der jetzige Sozialraum für die Mitarbeiter ist dringend sanierungsbedürftig." Roder bat, den Raum im nächsten halben Jahr zu sanieren. "Das ist eine Art der Wertschätzung für die Mitarbeiter", merkte das Vorbacher Gemeindeoberhaupt an.

Kürzinger machte deutlich, dass dies selbst nicht gestemmt werden könne: "Uns fehlt die 'Manpower', dies intern zu lösen." Die Realisierung müsse deshalb extern vergeben werden. Zuvor müsse allerdings der Marktgemeinderat entscheiden, ob Mittel dafür in den Haushalt aufgenommen werden. "Dass der jetzige Sozialraum eine Übergangslösung und nicht ideal ist, ist mir auch klar", erklärte der Kirchenthumbacher Bürgermeister.
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