Alois Püttner 90 Jahre – Gemüseschneiden als Ergotherapie
„Der beste Opa“

Umringt von Gratulanten war Alois Püttner (vorne, Mitte) anlässlich seines 90. Geburtstags. Mit ihm feierten unter anderem (vorne) Tochter Gabriele und Schwiegersohn Hans Ziegler sowie (hinten, von links) VdK-Vorsitzende Helga Friedl, Enkelin Stefanie, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Haasmann, die Enkel Sabine und Florian, Pater Samuel Patton, Manfred Schaller, der Vorsitzende des Kapellenbauvereins, Bürgermeister Jürgen Kürzinger und Stefan Schleicher, der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Hei
Vermischtes
Kirchenthumbach
11.01.2017
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(lep) Bestens gelaunt sowie bei guter geistiger und körperlicher Fitness feierte Alois Püttner aus Heinersreuth seinen 90. Geburtstag. Familie, Freunde und Vereinsvertreter hatte er dazu in die Brauereigaststätte Püttner nach Schlammersdorf eingeladen.

Das Licht der Welt hat Alois Püttner auf der Neumühle bei Schlammersdorf erblickt. Dort wuchs er auch mit zehn Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf. Nach der Schulzeit in Schlammersdorf half er in der Landwirtschaft. Weitere Stationen seines Berufslebens waren das Betonwerk Retsch in Heinersreuth, die Strickmaschinenfabrik Alemania in Creußen sowie die Firma Prüschenk in Kirchenthumbach.

1961 heiratete Alois Püttner Anna Pirner und kam so nach Heinersreuth. Die standesamtliche Trauung fand in Heinersreuth statt - damals noch eine eigenständige Gemeinde -, Pfarrer Friedrich Rahm aus Thurndorf vollzog die kirchliche Trauung. Dabei war es der Geistliche gewesen, der auf Thurndorf bestanden hatte: Er hatte Angst, dass seine "Schäfchen" in die Pfarrgemeinde nach Schlammersdorf abwandern.

Aus der Ehe ging Tochter Gabriele hervor und in der Zwischenzeit erfreut sich der Jubilar auch an drei Enkelkindern. 1977, viel zu früh, verstarb Alois Püttners Ehefrau. Eine schwere Krankheit kostete den Jubilar ebenfalls viel Kraft. Aber sein Glaube, die steten Gottesdienstbesuche und seine Familie gaben ihm die Energie weiterzukämpfen.

Seinen Lebensabend verbringt Alois Püttner bei Tochter Gabi mit Familie. Dort macht er sich nützlich, wo er kann. Seine "Ergotherapie", berichtet die Tochter, sind das Gemüseschneiden und das Wäscheaufhängen. Viel Freude bereiten dem Jubilar seine Enkel: "Wir haben den besten Opa; der macht immer alles mit", sagen sie. Die Heinersreuther Waldkapelle liegt Alois Püttner besonders am Herzen. Und alle 14 Tage verbringt er einen Nachmittag bei der Gruppe "Kaffee Zeitlos" der BRK-Bereitschaft Neustadt am Kulm.

Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Jürgen Kürzinger, Pater Samuel Patton, Monika Haasmann für die Pfarrei, VdK-Vorsitzende Helga Friedl, Manfred Schaller vom Kapellenbauverein und eine Abordnung der Heinersreuther Wehr.
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