Als eine der wenigen Gemeinden im Landkreis Neustadt/WN bekommt Kirchenthumbach heuer eine ...
Ausnahme lässt Markträte

Vermischtes
Kirchenthumbach
13.01.2017
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Als eine der wenigen Gemeinden im Landkreis Neustadt/WN bekommt Kirchenthumbach heuer eine höhere Schlüsselzuweisung als im vergangenen Jahr. Das berichtete Bürgermeister Jürgen Kürzinger dem Marktgemeinderat in seiner ersten Sitzung 2017. Die Zuweisung beträgt etwa 1,06 Millionen Euro - das sind 15,23 Prozent mehr als 2016.

(dfr) Kurz war die Tagesordnung des öffentlichen Teils bei der ersten Zusammenkunft des Marktgemeinderats im neuen Jahr. Zunächst befasste sich das Gremium mit dem Antrag der Blaskapelle auf Bezuschussung der neuen Outdoor-Jacken, die insgesamt 2400 Euro gekostet haben. Die Meinungen dazu waren relativ eindeutig.

Gleichbehandlung wichtig

Harald Oberst aus Thurndorf fragte nach, ob denn anderen Vereinen schon Bekleidungszuschüsse gewährt wurden, und betonte: "Wir sollten hier auf Gleichbehandlung achten." Johann Hammer von der CWG-Fraktion sah es ähnlich: "Wir müssen aufpassen, dass wir kein Fass aufmachen." Georg Adelhardt war ebenfalls der Meinung, dass die Kommune ihr Augenmerk auf wichtigere Sachen legen und aufpassen sollte, für was Zuschüsse gewährt werden.

Auch die beiden Bürgermeister Werner Trenz und Josef Schreglmann plädierten dafür, im Interesse aller Vereine den Antrag abzulehnen. "Wir dürfen hier keinen Präzedenzfall schaffen, da wir uns sonst bald nicht mehr vor Anträgen retten können", sagte Schreglmann. "Vereinskleidung sollte von den Mitgliedern selbst bezahlt werden und nicht zulasten der Gemeinde laufen", ergänzte Trenz.

Bürgermeister Jürgen Kürzinger merkte an, dass es außer für die Einsatzkleidung der Feuerwehr - was allerdings gesetzlich vorgeschrieben sei -, bisher keine Zuschüsse seitens der Kommune für Vereinskleidung gegeben habe. Der Marktgemeinderat lehnte den Antrag schließlich einstimmig ab.

Mit Mehrwertsteuer

Weiteres Thema war die Änderung der Gebührensatzung für die Benutzung der Bestattungseinrichtungen. Künftig werden die Kosten mit Mehrwertsteuer berechnet, was bisher gesetzlich nicht möglich war. Das Gremium stimmte der Satzungsänderung einstimmig zu.

Manfred Schaller fragte bei den Bürgermeistern nach, wann denn nun in Heinersreuth mit der Freischaltung des schnellen Internets zu rechnen sei. "Laut aktueller Aussage der Deutschen Telekom wird das Internet im gesamten Gemeindegebiet ab 31. Januar 2017 zur Verfügung stehen", teilte Bürgermeister Jürgen Kürzinger mit.

Spielplatz zieht umAuf die Nachfrage von Johann Hammer von der CWG-Fraktion, ob denn schon ein neues Grundstück für den Spielplatz "Im Sandbrunnen" gefunden wurde, gab Bürgermeister Jürgen Kürzinger gute Neuigkeiten bekannt: "Ab 1. März können wir auf unserem eigenen Grundstück oberhalb des Anwesens Löckler den neuen Spielplatz entstehen lassen. Sobald das Wetter mitspielt, werden die Geräte vom Bauhof am bisherigen Standort ab- und auf dem neuen Grundstück aufgebaut." (dfr)


Wir dürfen hier keinen Präzedenzfall schaffen, da wir uns sonst bald nicht mehr vor Anträgen retten können.Zweiter Bürgermeister Josef Schreglmann zum Antrag der Blaskapelle
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