09.05.2017 - 18:30 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Besuch ein „Segen für Pfarrgemeinde“ – Sassenreuther etwas Besonderes „Jubiläumssecco“ für den Bischof

Sassenreuth/Kirchenthumbach. Kein Besuch eines hohen Gastes ohne einen Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde Kirchenthumbach: Das war auch bei der 75-Jahr-Feier der Sassenreuther Kirche St. Georg nach dem Pontifikalgottesdienst (wir berichteten) mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer so. Verbunden damit waren ein Grußwort von Bürgermeister Jürgen Kürzinger sowie Begrüßungsworte von Sigi Failner, dem Sprecher des Pfarrgemeinderats.

Mit Geschenk zurück nach Regensburg - aber erst nach dem Kaffeetrinken: Sigi Failner und Michaela Zeitler gaben im Namen der Pfarrei Bischof Dr. Rudolf Voderholzer alkoholische Spezialitäten mit auf den Weg. Bild: rfü
von Autor RFÜProfil

Lebendige Steine

Dieser betonte, der Besuch des Bischofs sei nicht nur Wertschätzung, sondern auch ein "Segen für die Pfarrgemeinde". Neben den Steinen des Gotteshauses gebe es in der Pfarrei auch lebende Steine. Die Pfarrgemeinde sei eine Gemeinschaft aus diesen lebendigen Steinen des Glaubens. Eine Lanze brach Failner für die Sassenreuther, die etwas Besonderes darstellten, nicht nur weil der Ort geografisch etwas höher liege als Kirchenthumbach: "Nein, weil sie vor mehr als 75 Jahren gemeinsam mit ihrem damaligen Pfarrer Leonhard Zechmeier den Mut aufgebracht haben, in den Kriegsjahren diese Kirche zu bauen."

Failner bedankte sich bei Bischof Dr. Rudolf Voderholzer für sein Kommen und überreichte ihm zusammen mit Pfarrsekretärin Michaela Zeitler je eine Flasche "Sassenreuther Jubiläumssecco" und "Kirchenthumbacher Bergtröpferl". Dazu gab es den Hinweis, beide alkoholischen Getränke würden sich, wenn man sie gemeinsam trinkt, auch gut vertragen. Dann ging es zu zackiger Marschmusik und mit wehenden Fahnen zum Festzelt, wo auf die vielen Gäste ein schmackhaftes Mittagessen wartete.

Schmissige Weisen

Dem Bischof scheint es in der Pfarrei Kirchenthumbach gut gefallen zu haben. Nach dem Mittagessen fuhr Voderholzer zwar zu einer Stippvisite nach Kirchenlaibach, rechtzeitig zum Kaffeetrinken war er aber wieder in Sassenreuth. Dort genoss er die leckeren, von den Feuerwehrfrauen gebackenen Kuchen sowie die schmissigen Weisen der Jugendblaskapelle.

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