21.02.2018 - 20:00 Uhr
Kirchenthumbach

Buchungsmaschinen und Tintenfässchen sind ebenso zu sehen wie Telefone und Lexikon Aus dem Büro ins Schaufensterl

Utensilien aus Schreibstuben und Büros vergangener Tage sind im Schaufensterl am Marktplatz zu bewundern. Martin Kohl präsentiert in der "kleinsten Pinakothek der Republik", wie die Kirchenthumbacher die Einrichtung inzwischen liebevoll nennen, Schreibfedern ebenso wie Schreibmaschinen. Unter den Exponaten befinden sich Geräte, bei deren Anwendung nicht Wischen, sondern Hirnschmalz notwendig war und ist. Bestaunt werden können etwa Rechenscheiben, die Hans Tröger bis 1974 in der Bayreuther Straße hergestellt und in alle Welt verkauft hat. Abgelöst wurden sie durch strom- oder batteriebetriebene Taschenrechner. Ausgestellt sind auch Telefonapparate, unter anderem aus der Zeit, in der das Fräulein vom Amt noch vermittelt und die Verbindungen gestöpselt hat. Hinzu kommen Telefone mit Wählscheiben. Eine Buchungsmaschine der Firma Rheinmetall, die heute Panzer herstellt, sowie eine holzgezimmerte Bürokasse mit Geld aus der Zeit der beiden Währungsreformen sind weitere Blickfänge, ebenso Tintenfässchen und Klebegummi. Nicht zuletzt durfte ein Knaus-Lexikon in keinem Büro mit Niveau fehlen: Eine einwandfreie Rechtschreibung war in einer anerkannten Verwaltung das A und O. Bild: ü

von Autor ÜProfil

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