07.02.2018 - 20:00 Uhr
Kirchenthumbach

Ehemalige Marktgemeinderätin Inge Fröhlich verstorben Abschied von "Grande Dame"

Die ehemalige Marktgemeinderätin Inge Fröhlich ist am Montag nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Archivbild: Fürk
von Autor ÜProfil

Verstorben

Abschied von "Grande Dame"

Kirchenthumbach. (ü) Inge Fröhlich, ehemalige Marktgemeinderätin, ist tot. Sie starb am Montag nach kurzer schwerer Krankheit im Klinikum Neumarkt in der Oberpfalz. Die Aussegnung ist am heutigen Donnerstag um 18 Uhr, der Trauergottesdienst am Samstag, 17. Februar, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche von Kirchenthumbach. Anschließend Urnenbeisetzung. Der Sterberosenkranz wird um 10 Uhr gebetet.

Von 1990 bis 2008 war Inge Fröhlich, geborene Schuller, im Marktgemeinderat für die SPD vertreten. Sie arbeitete mit im Rechnungsprüfungsausschuss sowie in der Gemeinschaftsversammlung mit den Mitgliedsgemeinden Kirchenthumbach, Vorbach und Schlammersdorf. Als sie sich 2008 nicht mehr zur Wahl stellte, sagte der damalige Bürgermeister Fritz Fürk bei der Verabschiedung: "Als Grand Dame dieses Hauses hast Du stets mit vollem Herzen und Leidenschaft an der Weiterentwicklung der Marktgemeinde mitgewirkt."

Viele Jahre war Fröhlich Kassiererin beim VdK-Ortsverband. Beruflich war sie 26 Jahre im Sekretariat des Pädagogischen Förderzentrums in Eschenbach beschäftigt. Von 2009 bis zu ihrem Tod war sie Vorsitzende des Fördervereins dieser Einrichtung.

Ihr Vater Hans Schuller war von 1948 bis 1954 Bürgermeister der Marktgemeinde. Vorher war er viele Jahre Bürgermeister der damals selbstständigen Gemeinde Treinreuth. Außerdem betrieben die Schullers im Weiler Blechmühle eine Mühle, eine Bäckerei sowie eine Landwirtschaft.

Das Licht der Welt erblickte Inge Fröhlich am 17. Juni 1943 in Kirchenthumbach im historischen Postgebäude am Marktplatz, das ihrer Mutter Anna gehörte. Der Vater von Inge befand sich zu dieser Zeit an der Front. Mit Ewald Fröhlich trat sie 1964 vor den Traualtar. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Schicksalsschläge machten vor Inge Fröhlich nicht Halt: Im Januar 2014 musste sie ihren Sohn Thomas zu Grabe tragen und im Januar vergangenen Jahres ihren Mann Ewald.

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