Eierklatschen in Kirchenthumbach
Ministranten ziehen durch die Straßen

Vermischtes
Kirchenthumbach
27.03.2018
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Salär auszahlen war für die Ministranten der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt angesagt. Mit Ratschen und Holzklappern zogen die Altardiener von Haus zu Haus und baten um Gaben. Den Erlös des "Eierklatschens" dürfen die Mädchen und Buben für sich behalten, sozusagen als Belohnung für ihren liturgischen Dienst während des Jahres. Während die jungen Ministranten einen Korb mit Eier und Süßigkeiten dabei hatten, führte der Oberministrant eine Gelddose mit sich. Die Gaben wurden am Ende gleichmäßig aufgeteilt. Das war nicht immer so, früher wurde das Geld nach Rangfolgen aufgeteilt. So erhielten Anfänger weniger Eier, Süßigkeiten und Geld als ein Altgedienter. Nicht von ungefähr hatte der Oberministrant den Beinamen Judas. Heute werden alle gleich behandelt. Bild: ü

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