Kirchenthumbach feiert Kirwa
Feiern, plattln und derblecken

Gut gefüllt war der Turnerplatz mit Gästen aus nah und fern. Bild: lep (2)
Vermischtes
Kirchenthumbach
20.08.2017
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Einen fulminanten Auftakt zur Kirwa legte am Samstag die "Pirker Blechmusi" hin. Gut 600 Gäste verteilten sich am Turnerplatz und genossen die tolle Stimmung. Jung und Alt, Groß und Klein saßen beieinander, klatschten und schunkelten bis weit nach Mitternacht. Bei Bier, Limo, Wein und Cocktails sowie Leckereien vom Grill und Schnitzelsandwiches wurde wieder ausgelassen gefeiert. Bei den Liedern "Die Hände zum Himmel" oder "Highway to Hell"' von AC/DC gab es kein Halten mehr, und die Zuhörer standen auf den Bänken und feierten ausgelassen.

Der Auftritt des "Neidaffer Plattlclubs" brachte die Bühne dann zum Schwanken. Die sechs Burschen plattelten sich bei ihren Auftritten die Seele aus dem Leib. Dabei wurden nicht nur die bekannten Figuren des urbayerischen Tanzes gezeigt, die Jungs erstaunten darüber hinaus mit selbst ausgedachten, lustigen und teilweise akrobatischen Figuren, die man so nicht sieht. Die Tänzer in Karohemd und Lederhose brachten mit ihrem stürmischen Plattl-Auftritt das Zelt endgültig zum Kochen. Zu später Stunde dann ein weiterer Höhepunkt: das "Derblecken". Die Gstanzlsänger Thomas Zeitler, sein Sohn Jakob und Matthias Plan nahmen mit spitzer Zunge zum Stadtgeschehen Stellung.

Selbst am Sonntag hatte der Wettergott mit den Dumbachern ein Einsehen und schickte am Mittag viele Sonnenstrahlen. Der Turnerplatz war dieses Mal mit vielen Kaffeegästen und Familien besetzt. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg, beim Kegeln oder am Marktplatz austoben. Etliche Fieranten hatten den Weg nach Kirchenthumbach gefunden. Die Blaskapelle Kirchenthumbach spielte zünftig auf und Bier, Limo sowie Essen fanden ihre Abnehmer. Die Verlosung des Kirwabaumes sowie Preise, von der Kirchenthumbacher Geschäftswelt gespendet, gehen zugunsten der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord. Mit der Stimmung und der Kirwa waren die Verantwortlichen rundum zufrieden. Und auch von den Gästen war "so a schäine Kirwa" zu hören.

Weil auch nach der schönsten Kirwa wieder mal "a Rouh sa mou" trifft man sich heute, Montag, um 19 Uhr zum Kirwa eingraben auf dem Turnerplatz. Dann wird die Kirwa ans Krawandorf übergeben, wo sie ihren Ausklang findet.

DerbleckenDes Dumbächer Pfarrheim, des wird jetzt saniert, dou is scho Zeit woarn, dass des wieder wos gleich siert.

An neia Stuhl im Pfarrheim hout so mancher sich kauft, der erworbene Stuhl wird auf den Spender dann tauft.

Mit den Stuhlpatenschaften hout der Benedikt si scho wos dacht. Weil mit der Aktion hout a gnug Geld zama bracht.

An Film über Dumba, den gibt's fei etz a, habt's nan no ned g'seng, dann schaut's nan euch halt mal a.

Ja die Roboter mähen täglich, bei Nacht und bei Tag. Dai hout der SCK kauft, weil koiner mehr mähen mag.

Dass dai Wirtshaiser, die ma hob'n, a lang no bestehn. Des mou ma unterstütz'n, dait's fleißig hingehn.

Konkurrenz belebt das G'schäft. Diese Regel gilt auch hier. Deszweng schimpft's net auf ananda, sondern trinkt's zusammen a Bier! (lep)
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