Nistkästen für Fledermäuse
Postler arbeiten für die Natur

Brigitte Moses aus Bayreuth, Benjamin Kreuzer aus Trippach und Markus Liebl (Bild Mitte) aus Grafenwöhr hängen jährlich 30 Nistkästen für Fledermäuse auf. Bild: adj
Vermischtes
Kirchenthumbach
14.09.2017
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Auch in den heimischen Wäldern brauchen Fledermäuse die entsprechenden Unterschlupfe. Nistkästen sind dafür bestens geeignet. Viele kann man in den Wäldern rund um Kirchenthumbach finden. Unter den verdutzten Blicken einiger Frühaufsteher ("Gibt's denn heut' Pakete - am Sonntag?") fuhren die drei Postler mit ihrem gelben vollbeladenen Posttransporter in den Wald und nagelten die Kästen in rund vier Meter Höhe in die Bäume.

Dazu wurden Skizzen erstellt und die GPS-Positionen erfasst, um die Quartiere in den nächsten Jahren zum Kontrollieren und Reinigen auch wieder zu finden. Wie die Kontrollen der vergangenen Jahre bewiesen haben, werden bald Bart-, Bechstein-, Fransen-, Wasser- und Zwergfledermäuse die neuen Quartiere gefunden und besiedelt haben. "Seit 2001 beteiligen sich drei Postmitarbeiter der Niederlassung Bayreuth am jährlichen "Global Volunteer Day" mit ihrer Aktion, die zum Schutze der bedrohten Fledermäuse durch Aufhängen von Kastenquartieren beitragen soll. Brigitte Moses aus Bayreuth, Benjamin Kreuzer aus Trippach und Markus Liebl aus Grafenwöhr fahren dazu in ihrer Freizeit sonntags in die Wälder der Bayerischen Staatsforsten und hängen jährlich rund 30 von der Post finanzierte Holzbetonkästen auf. Seit 2014 stehen die Kirchenthumbacher Wälder im Mittelpunkt - diesmal der nordwestliche "Oberwald" bei Schlammersdorf. Dazu wurden für sieben Kastengruppen je drei verschiedene Kastenkonstruktionen für Fledermäuse bestellt, um den verschiedensten Fledermausarten ein Zuhause bieten zu können, dazu Kästen für Meisen und Kleiber, die ebenfalls dringend Bruthöhlen brauchen.
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