Pater Dr. Benedikt Röder würdigt Großereignisse wie kleine Aktivitäten
Lebendige Pfarrei

Vermischtes
Kirchenthumbach
04.01.2017
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Auf ein abwechslungsreiches Kirchenjahr 2015/2016 blickt Pater Dr. Benedikt Röder zurück. Dabei verzichtete er im Silvestergottesdienst darauf, auf die einzelnen Ereignisse einzugehen: Dafür wählte er den Pfarrbrief.

Wieder einmal hätten zahlreiche Veranstaltungen die Lebendigkeit der Pfarrgemeinde unter Beweis gestellt, freut sich Röder. Ein besonderer Tag sei die Weihe der zwei neuen Glocken für die Bergkirche gewesen. Zudem habe der Kulturkreis für die Bergkirche eine Informationsstele gestiftet. Zum ersten Mal habe er eine Kapelle weihen können, merkt der Geistliche an. Diese sei von Gerhard Hammer in Görglas erbaut worden.

Neues Firmkonzept

Röder ruft auch die personelle Veränderung in Erinnerung mit dem Abschied von Gemeindereferentin Gabriele Gabriel. Auf ihr Engagement hin sei das neue Firmkonzept eingeführt worden. Trotz anfänglicher Kritik seitens mancher Eltern sei es bei den Firmlingen insgesamt sehr gut angekommen. Besonders hervor hob Pater Benedikt die Gründung der "Firmband" hervor, die als Projektband wohl weitermachen werde.

Erfreulich sei auch, dass das von Gabriel und Pfarrer Helmut Süß ins Leben gerufene Taizé-Gebet weitergehen werde. Seit 1. September 2016 ist nun Gemeindeassistentin Eva Frohmann mit acht Wochenstunden tätig und in erster Linie für Ministrantenarbeit und Erstkommunionkatechese zuständig. Der Geistliche bedauert, dass sich der Kirchenchor auflösen musste. Dieser fehle jetzt schmerzhaft als musikalische Bereicherung der Gottesdienste.

Gelebte Ökumene

Röder erinnert außerdem an das Orgel-rockt-Konzert von Patrick Gläser, den Besuch von Bischof Dr. Josef Kaithathara aus Indien, das Bergfest sowie die Jubiläen 140 Jahre Feuerwehr Sassenreuth und 150 Jahre Feuerwehr Kirchenthumbach. Nicht zuletzt geht Pater Benedikt auf die Ökumene ein, unter anderem auf das 50-jährige Bestehen der evangelischen Johanneskirche. Einige Veranstaltungen des Jubiläumsjahres seien gemeinsam realisiert worden.

Es seien aber vor allem viele kleinere Aktivitäten der Vereine, Verbände und Gruppen gewesen, die das Kirchenjahr entscheidend geprägt hätten. Der Seelsorger dankt den Gremien, den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung für ihren Einsatz zum Wohl der Pfarrei. Sein Dank gilt auch dem Kindersingkreis, dem Kinderhaus und dem Team der Kinderkirche.

Mit Blick auf das neue Jahr hebt Pater Benedikt das Jubiläum "75 Jahre Kirche Sankt Georg in Sassenreuth" hervor. Das als eine von ganz wenigen Kirchen während des Zweiten Weltkriegs erbaute Gotteshaus stelle ein starkes Glaubensbekenntnis während der nationalsozialistischen Herrschaft dar. Außerdem stehe die Sanierung von Pfarrheim und Pfarrhaus an, die nach 30 Jahren notwendig geworden sei.
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