02.07.2016 - 02:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Volkshochschule Eschenbach Tempel und Kreuzritterpaläste

Azurblaues Meer, felsige Landschaft, prähistorische Tempel, reich verzierte Sakralbauten - so lassen sich die Eindrücke der 44 Teilnehmer an der Studienreise der Volkshochschule vom Inselstaat Malta zusammenfassen.

von Autor MÜLProfil

Nach der Ankunft im Hotel in Mellieha im Norden der Hauptinsel Malta, verschafften sich die Reiseteilnehmer bei einem Spaziergang erste Eindrücke vom maltesischen Alltagsleben. Ab dem zweiten Tag ging es mit dem Bus auf Tour.

Zunächst stand Maltas Süden auf dem Programm: der Dom von Mosta mit seiner großen freischwebenden Rundkuppel, die Dingli-Klippen, die neolithischen Tempelanlagen von Hagar-Quim und die blaue Grotte, zu der es mit dem Boot ging. Den Nachmittag verbrachten die Reisenden schließlich im Fischerort Marsaxlokk. Maltas Hauptstadt Valletta, Unesco-Weltkulturerbe und europäische Kulturhauptstadt 2018, stand am dritten Tag auf dem Programm. Die dortige St. John's Co-Cathedral zeugte von der Macht und dem Reichtum der Johanniter-Ritter. Mit dem Großmeisterpalast, in dem noch heute die Präsidentin des Inselstaates ihren Amtssitz hat, besichtigte die Gruppe das prunkvollste Gebäude.

Am vierten Tag stand der Besuch der Schwesterinsel Gozo auf den Programm. Nach der halbstündigen Fährüberfahrt folgten eine Führung durch die sehr gut erhaltene Tempelanlage Ggantija, zur Kalypso-Höhle oberhalb der malerischen Ramla-Bay und zum Fungus Rock mit dem "Blauen Fenster". In einem urigen Lokal auf der mächtigen Zitadelle der Inselhauptstadt Victoria gab es dann einen typisch maltesischen Imbiss und süffigen Wein.

Zurück im Hotel auf Malta blieb Zeit, sich für die abendliche Fahrt in die ehemalige Inselhauptstadt Mdina vorzubereiten. Nach einem Abstecher zur Touristenattraktion Pop Eye Village erlebten die Oberpfälzer in Mdina bei dezenter Beleuchtung die schmalen mittelalterlichen Gassen, das imposante Stadttor, die Kathedrale, die Kreuzritterpaläste, und von den Festungsmauern hinab die Lichter der Umgebung.

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