18.08.2017 - 20:00 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Wiltsch stimmt Genossen auf Wahlkampf ein

"Der Schulz-Zug rollt", leitete Jan Wiltsch die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins ein. In welche Richtung es aber im September gehen wird, liege nicht zuletzt in der Hand der Ortsvereine.

Der SPD-Ortsverein ist gerüstet für die anstehende Bundestagswahl: Dominik Brütting (links) und Jan Wiltsch (Fünfter von links) wurden als Delegierte für die Stimmkreiskonferenz bestimmt. Vertreten werden sie von Jörg Dollhopf (rechts), Patrick Kißler (Zweiter von rechts) und Jürgen Kürzinger (Fünfter von rechts). Bild: dfr
von Dominik Fraunholz (dfr)Profil

"Inhaltlich präsentiert die SPD das innovativste Programm seit langem", sagte Ortsvereinsvorsitzender Wiltsch. Das Programm sehe gerade in den Kernbereichen Bildung, Familie, Arbeitnehmer, Rente und Steuer Entlastungen vor, die gerade Geringverdienern und der Mittelschicht enorm zugute kämen. "Ideen- und inhaltslos" erscheinen dagegen die völlig konträren Pläne der "Schwesterparteien" CSU/CDU. Wichtig sei es nun, die Inhalte der Sozialdemokraten auch nach außen zu transportieren und Wähler zu mobilisieren.

Jan Wiltsch hob hervor, dass es der SPD in Bayern durch die Wahl von Natascha Kohnen zur neuen Vorsitzenden gelungen sei, sich als wahre Mitmach-Partei zu präsentieren. Besonders erfreute ihn hierbei die Wahl Uli Grötschs zum neuen Generalsekretär. Neben der Bundestagswahl stehen im kommenden Jahr auch wieder Landtagswahlen an, weshalb der Ortsverein für den Stimmkreis Tirschenreuth, dem auch Kirchenthumbach angehört, zwei Delegierte zur Stimmkreiskonferenz der SPD entsenden wird: In geheimer Wahl wurden Jan Wiltsch und Dominik Brütting bestimmt, ihre Vertreter sind Patrick Kißler, Jürgen Kürzinger und Jörg Dollhopf.

Neben der Bundes- und Landespolitik sprach Wiltsch auch über die Aktivitäten im Ortsverein. Neben den jährlichen Teilnahmen an Festumzügen und Jubiläen im gesamten Gemeindebereich und dem Sommerfest und der Weihnachtsfeier hat der Vorstand heuer erstmalig eine Klausurtagung im Kloster Speinshart abgehalten. Ziel war eine Auswertung der zurückliegenden Arbeit im Gemeinderat und die Erarbeitung eines Planes für die zweite Hälfte der Legislatur.

Für 2017 stehen beispielsweise noch die Errichtung einer Bücherzelle, der Antrag auf einen ansprechenden und für viele Altersklassen nutzbaren Spielplatz im Gemeindebereich und auch die Prüfung eines Trimm-dich-Pfades zwischen Waldkapelle Heinersreuth und dem Aussichtsturm in Thurndorf im Raum.

Im Anschluss berichteten Fraktionssprecher Dominik Brütting, die Jugendbeauftragte Tanja Perl und Bürgermeister Jürgen Kürzinger über die zurückliegende Arbeit im Marktgemeinderat (weiterer Bericht folgt).

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