Wortgottesdienst der Grund- und Mittelschule vor Weihnachten
Hoffnung im Dunkel

Frieden, Glauben, Liebe, Hoffnung: Dafür standen die vier Kerzen am Adventskranz in der szenischen Geschichte, die Förderlehrerin Elke Müller (stehend, links) mit den Mädchen und Buben der Schulspielgruppe für dem Wortgottesdienst der Grund- und Mittelschule vor Weihnachten einstudiert hatte. Bild: ü
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Kirchenthumbach
28.12.2016
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Sie haben auch etwas zu sagen, die vier Kerzen am Adventskranz. Beim Wortgottesdienst der Grund- und Mittelschule vor Weihnachten war es so still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Zu der thematischen ökumenischen Feier fanden sich die Mädchen und Buben am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der Pfarrkirche ein. Für die Gestaltung zeichneten Pfarrer Dr. Benedikt Röder, Pfarrerin Anne Utz und Förderlehrerin Elke Müller verantwortlich. Das Orgelspiel lag bei Herbert Fraunhofer in bewährt guten Händen.

Die Schulspielgruppe zeigte eine szenische Darstellung des Gesprächs der vier Kerzen. Darin standen die ersten drei Kerzen für Frieden, Glauben und Liebe. Sie alle waren traurig: Weil die Menschen keinen Frieden halten, nichts von Gott wissen wollen und nur sich selbst sehen "und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen". Die Kerzen verloschen, was ein Kind fast zum Weinen brachte. Die vierte Kerze tröstete es: "Hab keine Angst. Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung." Pfarrerin Anne Utz erzählte danach, unterstützt von Bildern, die Geschehnisse in der Heiligen Nacht. Die Fürbitten, ebenfalls vorgetragen von der Schulspielgruppe, sowie ein Gebet und ein Abschlusslied rundeten die Andacht ab. Danach ging es zurück in die Klassenzimmer zur "weltlichen" Weihnachtsfeier.
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