Oktoberfest-Grantler Harry G kommt in der Region gut an
Dreimal ausverkauft

Harry G (links) und "Liesl Weapon" (rechts) sorgten bei ihren drei Auftritten in Amberg, Süß und Köfering (wo das Bild entstand), für beste Unterhaltung. Das Publikum amüsierte sich köstlich über die spontanen Einfälle des Müncheners. Bild: brü
Lokales
Köfering
04.02.2014
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(brü) "Harry G" heißt er und ist bekannt geworden durch seine spitzen Kommentare, gerade zum Oktoberfest 2013. Auf gut Bayerisch gesagt ist Harry G ein "Grantler" vor dem Herrn. In einer von Christian Klostermann zusammen mit dem Heimat- und Kulturverein Köfering organisierten kleinen Tournee besuchte er jetzt drei Wirtshäuser in der Region Amberg-Sulzbach und ließ dabei kein Auge trocken.

Lebensraum für Isarpreißn

Zusammen mit "Liesl Weapon", die Harry G durch Gstanzln unterstützte, begeisterte er das Publikum im Amberger Café Zentral, im Rouherer-Saal in Süß und zum Abschluss im Gasthaus Grasser in Köfering. Harry G stellte sich dabei mit seiner bekannten Wies'n-Rechnung vor. Er könne eigentlich nichts für seine Popularität, wenn doch sogar die Bild-Zeitung seinen Schädel abdrucke. Natürlich ging er auch auf die Wohnraumsituation in seiner Heimatstadt München ein. Der "Isarpreiß" hat dort keinen natürlichen Lebensraum - also muss einer geschaffen werden. So würden sogenannte Bunker hochgezogen. Es entstünden ZKB ("Zamg'ferchte kloane Bunker"), die dann für 600 Euro ohne Nebenkosten vermietet würden. Geheizt werde über Körperwärme wie in einer Legebatterie.
Natürlich kamen im Programm von Harry G auch seine bekannten Charaktere "da Günther" oder "der stark rauchende Alfons" vor.

Die kleine Wirtshaustour durch die Amberger Region war dreimal ausverkauft. Den Gästen zwischen zehn und 80 Jahren hat die Spontanität von Harry G offensichtlich bestens gefallen. Er ging bei jedem Auftritt auf sein Publikum ein und sorgte für unterhaltsame Stunden.
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