29.05.2017 - 20:00 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Situng der Verwaltungsgemeinschaft Keine Sprechstunde

Gut vorbereitet ist halb entschieden. Mit diesem Motto ging die Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Königstein im Rathaus zügig über die Bühne.

von Externer BeitragProfil

Am Tisch saßen die Gemeinderäte Joachim Iwanek und Sebastian Raum sowie Bürgermeister Hans Durst aus der Gemeinde Hirschbach und Gemeinderat Bernhard Köller, 3. Bürgermeister Richard Pesold und Bürgermeister Hans Koch aus Königstein als Vorsitzender. Ein Thema waren die Sprechstunden der Verwaltungsgemeinschaft in den Außenstellen Eschenfelden und Hirschbach.

Diese wurden nur geringfügig in Anspruch genommen, so dass bereits wiederholt die weitere Planung für die Sprechstunden überdacht wurde. Auch die VG votierte einstimmig für eine Einstellung der Sprechstunden im Haus der Begegnung in Hirschbach und dafür, diese im Rathaus in Eschenfelden abzuhalten. Fahrtkosten für die Busfahrt für einen nachgewiesenen Behördenbesuch werden bei der Verwaltungsgemeinschaft erstattet.

Ebenfalls einstimmig wurde nachträglich dem Abschluss eines Leasingvertrags mit der Targo Leasing GmbH und der Servicevertrag mit der Avaya GmbH für eine neue Telefonanlage zugestimmt. Die bisherige Telefonanlage ist noch nicht IP-fähig und der darüber bestehende Vertrag mit der Avaya GmbH hat eine Laufzeit bis zum Ende des Jahres 2017. Bei bisherigen monatlichen Kosten von 178,50 Euro und jetziger Belastung mit 156,03 Euro ergibt sich eine Einsparung von jährlich 270 Euro.

Schon seit 2015 werden in der Verwaltung einzelne Module eines neuen Softwarepakets genutzt. Diese sind gedacht für den Sitzungsdienst, das Dokumentenmanagement und das Ratsinformationssystem. Auch die entsprechenden Schulungen wurden bereits angeboten. Die Einführung des Moduls für die Beleg-Archivierung in der Kasse ist dem Beschluss entsprechend für das Jahr 2018 vorgesehen. Mit dem Ratsinformationssystem sollen nunmehr die Sitzungsunterlagen nur noch elektronisch zur Verfügung stehen. Die postalische Versendung der Unterlagen würde entfallen. Damit wäre eine spürbare Arbeitserleichterung für das Verwaltungspersonal verbunden, so das Gremium.

Es wäre aber die gesamte Sitzungsladung und Sitzungsorganisation über das Portal von "kommunaRIS" abzuwickeln. Allerseits bestand Unsicherheit über die unterschiedliche Internetversorgung in den einzelnen Ortschaften im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft. So gaben die Räte zunächst lediglich die grundsätzliche Zustimmung zum Ausbau der Nutzung der neuen Software.

Auch Marktrat Königstein und Gemeinderat Hirschbach schließen sich dieser Vorgehensweise an. Im Herbst oder Winter sollen entsprechende Schulungen stattfinden. Mit dem Log-in erhalten dann die Benutzer das Recht, die Sitzungsinhalte und Beschlussvorlagen im Ratsinformationssystem einzusehen und zu recherchieren.

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