06.04.2017 - 20:10 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Auch Fluchtwege über Flure brauchen vom kommenden Jahr an Rauchmelder Lebensretter ins Schlafzimmer

Jeden Monat kommen rund 40 Menschen durch Brände ums Leben; die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit der Opfer stirbt an einer Rauchvergiftung, Zwei Drittel werden von den tödlichen Gasen im Schlaf überrascht. "Rauchwarnmelder sind der beste Lebensretter in der Wohnung", stellte Kreisbrandrat Fredi Weiß bei der Eröffnung der Ausstellung über Rauchwarnmelder in der Königsteiner Schule fest.

Die Feuerwehrleitung des Landkreises sowie die beiden Bürgermeister Hans Koch und Klaus Hafner eröffneten die Rauchwarnmelder-Ausstellung in der Königsteiner Schule. Bild: wku
von Autor WKUProfil

Bisher sind Rauchmelder schon in Neubauten Pflicht. Spätestens bis zum kommenden Jahr muss dann auch in allen älteren Häusern in den Schlafzimmern nachgerüstet werden. Auch für Flure, die als Rettungswege dienen, sind solche Geräte zwingend vorgeschrieben.

Ursachen erkennen

Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Königstein, Marco Specht, Jürgen Ehrnsberger vom Fachbereich Brandschutzerziehung, die Kreisbrandmeister Christian Meyer und Hans Sperber sowie die beiden Bürgermeister Hans Koch und Klaus Hafner kamen zur Eröffnung der Ausstellung. Vier Aufsteller in der Eingangshalle der Schule sollen die Bevölkerung über Brandschutz informieren. Darüber hinaus sind viele verschmorte Elektrogeräte zu sehen, die im Haushalt einen Brand auslösen können. Faltblätter liegen zum Mitnehmen aus.

Bürgermeister Hans Koch verwies auf die Aktion der Marktgemeinde, bei der die Eltern aller neugeborenen Kinder einen Rauchmelder geschenkt bekommen. Bis Ende April dauert die Ausstellung, die während des regulären Schulbetriebs geöffnet hat. Die Bevölkerung ist zum Besuch eingeladen.

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