23.01.2018 - 20:00 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Hans Hiltel bis 2020 Vorsitzender der FFW Namsreuth Rasch ein Nachfolger

Namsreuth. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Doch bei der Feuerwehr Namsreuth ziehen die Mitglieder nach wie vor an einem Strang. Und so wurde in der Jahreshauptversammlung rasch ein Nachfolger für den verstorbenen Vorsitzenden Hans Pirner gefunden.

Kommandant Klaus Kölbel (rechts) verabschiedete Karl Schmidt, der bei der Wehr 44 Jahre aktiven Dienst geleistet hatte. Bild: no
von Autor AJAProfil

Der bisherige kommissarische Vorsitzende Hans Hiltel übernimmt nun bis zu den Neuwahlen 2020 dieses Amt. Als Stellvertreter wurde Julius Kirsch gewählt. Bürgermeister Hans Koch beglückwünschte die neue Führungsriege und dankte den Feuerwehrlern für das Engagement bei Einsätzen jeglicher Art: "Vor allem die Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren, also mit Königstein und Kürmreuth, scheint mir wichtig. Es findet ein unmittelbarer Wissensaustausch statt."

Kommandant Jürgen Renner berichtete von Einsätzen und Übungen 2017. Er hob dabei die Gemeinschaftsübung der umliegenden Wehren beim Busunternehmen Meidenbauer in Königstein hervor: "Es wurde ein Busunfall inszeniert, bei dem Menschen aus dem umgekippten Fahrzeug befreit werden mussten."

Auch die Jugendgruppe war 2017 sehr aktiv. Drei Jugendliche erhielten nach dem Wissenstest der Stufe II ein silbernes Leistungsabzeichen. Zudem ehrte Kreisbrandmeister Hans Sperber sieben Männer, die verschiedene Leistungsabzeichen erhielten (2x silber, 1x gold, 1x gold/grün, 3x gold/rot). Sperber sprach von einem ereignisreichen Jahr, das zu Ende gegangen ist: "Die Einsatzzahlen sind enorm angestiegen. 2017 waren es auf Landkreisebene 100 Einsätze mehr als im Jahr 2016."Angfeld. (no) Erfreut zeigte sich der Kommandant der FFW Angfeld, Klaus Kölbel, dass 2017 vier Feuerwehranwärter gewonnen werden konnten. Auf der anderen Seite wurde Karl Schmidt, der fast die Altersgrenze für den aktiven Dienst erreicht hat, offiziell verabschiedet. Kölbel berichtete in der Jahreshauptversammlung, von gegenwärtig 22 Aktiven. 2017 habe es sieben Alarmierungen mit einer Gesamteinsatzzeit von 80 Stunden gegeben. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, gab es 13 allgemeine, vier Funkübungen und eine Maschinistenübung sowie einen theoretischen Unterricht. Für das Fahrzeug wurde 2017 eine Heckwarnablage installiert. Um im Ernstfall für entsprechende Beleuchtung sorgen zu können, rüstete man das TLF mit drei LED-Akkuscheinwerfern samt Stativen auf.

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