Königstein
02.04.2018 - 20:00 Uhr

Johann Georg Beringer stiftete vor 125 Jahren das große Kreuz in der Mitte des Friedshofs: Karfreitags-Tradition mit Erinnerung an einen großen Sohn Königsteins

Es ist in Königstein eine gute und liebe Tradition, sich am Karfreitag auf dem Friedhof zu einer Andacht zu versammeln und die Gräber der verstorbenen Angehörigen zu besuchen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen Scharen von Gläubigen zu dieser Feier zusammen. In ihrer Ansprache ging Pfarrerin Heidi Kurz auf die Inschrift des Kreuzes ein, das in der Mitte des Friedhofes steht. Es wurde vor 125 Jahren von Johann Georg Beringer gestiftet, einem gebürtigen Königsteiner. Als Telegraphen-Oberingenieur ging er mit seinen Leistungen für die Errichtung des Telefonnetzes in die Geschichte Bayerns ein. Er richtete zum Beispiel das erste Telefon auf der Zugspitze ein. Auf seinen Wunsch hin wurde vor 125 Jahren der Königsteiner Obstbau- und Bienenzuchtverein gegründet. Die Inschrift, die Beringer am Kreuz anbringen ließ, mahnt zum gottgefälligen Leben. "Dann ist uns die Auferstehung und das ewige Leben gewiss!", so die Pfarrerin. Sie las die Verstorbenen des vergangenen Jahres vor: Acht Frauen und vier Männer wurden zu Grabe getragen. Die Andacht umrahmten der Posaunenchor, dirigiert von Bettina Schröck, und der evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Siegfried Knahn. Bild: wku

 
 

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