12.04.2018 - 11:04 Uhr
KohlbergOberpfalz

Kommunalwahlen im Blick CSU Kohlberg sucht Mitmacher

Ehrungen gut und schön. Aber bei der CSU Kohlberg geht der Blick bereits auf die nächsten Kommunalwahlen. "Wir müssen jetzt schon an 2020 denken", sagt Parteichef Gerhard List.

CSU-Vorsitzender Gerhard List sowie Landtagskandidat Stephan Oetzinger (links und rechts außen) beglückwünschen Helmut Prechtl und Fritz Hermann (von links) zu 35 Jahren Parteimitgliedschaft. Bild: jml
von Autor JMLProfil

List überreichte Fritz Hermann aus Röthenbach und Helmut Prechtl aus Weißenbrunn Urkunden und ein flüssiges Dankeschön für 35 Jahre im 41 Mitglieder zählenden Ortsverband.

Die Anwesenden gedachten des vor kurzem verstorbenen Richard Roith und freuten sich über drei Neuzugänge. Der Vorsitzende wünscht sich weitere Mitstreiter, die sich eventuell auch für öffentliche Ämter bewerben.

Im Report über das abgelaufene Jahr berichtete List über seine Eindrücke beim Politischen Aschermittwoch in Passau: "Ich hoffe, dass der Söder alles hält, was er verspricht. Seine Ministerauswahl ist ihm schon mal gut gelungen." Die Fahrt in die Dreiflüssestadt sei jedenfalls für alle Teilnehmer ein Erlebnis gewesen. Der Vorsitzende brachte den Preisschafkopf, den Weihnachtsmarkt und einen Graffiti-Workshop in Erinnerung. Die vor kurzem angelaufene Aktion "CSU im Dialog" entwickelte sich bei zwei Veranstaltungen zu einer interessanten Gesprächsrunde. List: "Es ist wichtig, dass man den Leuten auch sagt, was die CSU tut, denn wir bearbeiten alle wichtige Themen im Ort."

Im Gasthaus Bauer in Röthenbach findet am 15. April um 15 Uhr das dritte Treffen statt. Die Vereinskasse verzeichnet laut Jürgen Bergmann trotz vieler Ausgaben einen Überschuss von 4,5 Prozent. Das Gesamtvermögen des Ortsvereins liege "in einem akzeptablen Bereich".

Landtagskanditat Stephan Oetzinger erklärte, dass die Arbeit eines politischen Ortsvereins der Lebensqualität in der Kommune zugute komme. Er lobte die Arbeit von Bürgermeister Rudolf Götz im Kreistag. In seinen gut 20-minütigen Ausführungen zur Bundes- und Landespolitik streifte Oetzinger die meisten relevanten Bereiche aktueller Politik. Zur Groko: "Da mussten wir von der CSU viele Kompromisse eingehen, damit überhaupt eine Regierung zustande kam. Doch wir tragen Verantwortung für das Schicksal unseres Landes und drücken uns nicht davor." Mit dem neuen Ministerpräsidenten erkennt Oetzinger einen "Söder-Schub" in den Umfragen. Doch am Ende zähle, was am 14. Oktober in den Wahlurnen liege. Aus seiner praktischen Arbeit als Manteler Bürgermeister wisse der Kandidat auch um die Sorgen der Kommunen im ländlichen Raum und mache sich für deren Entwicklung stark. Pflege, die Schaffung von Hospizplätzen, Digitalisierung, die Diskussionen um Flächenfraß, Stabilisierungshilfen für Kommunen, Minderheitenrechte und die Strabs waren weitere Themen.

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