07.04.2017 - 15:48 Uhr
KohlbergOberpfalz

Saskia Bäuml bleibt Vorsitzende SPD will sich öfter zeigen

In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins bestätigten die Mitglieder das Führungsteam um Saskia Bäuml. Das gefällt einem Gast aus Berlin.

Saskia Bäuml (rechts) führt weiter die SPD Kohlberg. Stellvertreter ist Mehmet Begen (Vierter von links). Bild: war
von Autor WARProfil

"Ich habe heute das Gefühl, Gast einem kleinen aber sehr verlässlichen Ortsverein zu sein", freute sich Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch bei den Kohlberger Genossen im "Weißen Schwan".

Bäuml stimmte ihre Parteifreunde auch auf Wahljahre ein. Der Ortsverein will sich öfter bei externen Parteiveranstaltungen zeigen. Neue Ideen gab es auch zur Beteiligung am Bürgerfest. Im Blickpunkt der zurückliegenden Fraktions- und Vorstandssitzungen stand nach Auskunft der beiden Markträte Lothar Pöll und Mehmet Begen der Ausbau des Kindergartens und der Krippe sowie der Radweg nach Etzenricht. Über eine erfreuliche Finanzlage berichtete Gisela Müller. Der Umzug beim Vatertags-Preisschafkopf in die Schulturnhalle habe sich gelohnt.

Grötsch ging auf die erstmalige Beteiligung der Basis bei der Wahl des bayerischen SPD-Vorsitzenden ein. "Generell von einem Neuanfang zu sprechen, halte ich für übertrieben. In der zurückliegenden Ära ist von der Führungsebene eine Menge für die Finanzen der Partei und die Geschäftsstellenstruktur unternommen worden." In der Bundespolitik spüre man den Schulz-Effekt. "Ich bin der Überzeugung, dass wir aus der Wahl als stärkste Fraktion hervorgehen und rechne fest mit einem Wahlsieg von Martin Schulz." Die Präsentation des Wahlprogramms avisierte Grötsch am 29. Juni. Schwerpunkte sieht er in einem neuen Rentenkonzept, aufbauend auf den Vorschlägen von Andrea Nahles. "Verteilungsgerechtigkeit ist ein Urauftrag der SPD." Im Vorfeld der Wahl gelte es, die Unterschiede zur Union in den Vordergrund zu rücken. "Die CDU/CSU will die Rente an die Lebenserwartung, an Statistiken die jährlich neu ermittelt werden, koppeln. Wir plädieren für die Rente nach 45 Jahren ohne Abzug."

Mit Blick auf den Arbeitsmarkt fordert Uli Grötsch die Abschaffung von nicht sinnvollen befristeten Verträgen, um jungen Familien Planungssicherheit zu geben. In der Diskussion forderten Peter Weiß und Johann Müller, im Wahlprogramm der Familienpolitik Priorität einzuräumen. Mehr Mittel für Straßenbau wünscht sich Wilhelm Zwack.

Der Vorstand

Vorsitzende ist Saskia Bäuml, Stellvertreter Mehmed Begen, Schatzmeisterin Gisela Müller, Schriftführerin Katrin Bezold. Die Kasse prüfen Robert Wipauer und Wilhelm Zwack. (war)

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