26.03.2017 - 20:00 Uhr
KohlbergOberpfalz

Kohlberger Jagdgenossen erneuern Plattenweg Jagdpacht fließt in Wegebau

Die Jagdgenossen investieren auf Vorschlag von Vorsitzendem Stefan Kraus auch im kommenden Jahr ihre Pachteinnahmen in den Wegebau. 38 Genossen, sie verfügen gemeinsam über einen Fläche von 631 Hektar, votierten bei einer Enthaltung für diese Lösung.

von Autor WARProfil

Geplant ist, dass der "Plattenweg" von der bestehenden Kreuzung aus in Richtung "Diebeswinkel" aufgeschottert wird. Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, werden die bestehenden Wege aufgegrädert. Vor der Baumaßnahme werden die Grenzsteine frei gelegt. Die beteiligten Waldbesitzer werden gebeten, Bäume in Grenzbereichen der Strecke selbst zu entfernen und in die Wege ragendes Astwerk abzuschneiden. Vorsitzender Kraus wollte aufgrund eingegangener Beschwerden klar stellen, dass bei den Maßnahmen 2016 keine Bäume der Eigentümer mit Absicht beschädigt worden seien. Helmut Kreiner regte in der Aussprache an, auch den "Weißen Weg" wegen dort entstehender Wasseransammlungen zu reparieren oder zumindest für den Wegebau 2018 auf die Agenda zu setzten.

Kein Grund zur Panik

Kraus bezog Stellung zum Jahresprogramm, zu dem eine Waldbegehung, die Erstellung eines Abschlussplanes für Sikahirsche und das Projekt Wegebau als Schwerpunkte gehörten. "Ein für uns zufriedenes Jahr, geprägt von einer guten Zusammenarbeit zwischen Verpächtern und Jägern", so der Tenor. "Solide und gut", bilanzierte Kassier Hermann Prechtl zu den Finanzen.

Auch im Namen seines erkrankten Mitpächters Günther Kemmel zeigte sich Pächter Karlheinz Geilersdörfer zufrieden und dankte für die zeitnahe Information über Schäden durch Schwarzwild. Damit ließen sich Schäden schnell regulieren. Die bei erlegtem Schwarzwild festgestellten Becquerel-Werte seien schwankend und im Frühjahr höher als ab Mitte des Jahres. "Jedes Tier wird untersucht", sagte Geillersdörfer. Etwas unzufrieden zeigte sich der Pächter über den Besuch der Hubertusmesse in der Kohlberger Pfarrkirche und stellte der Versammlung Jan Zimmermann als neuen Jagdhelfer vor. Forstamtsmann Erwin Fischer riet zu den reviernah im Truppenübungsplatz gesichteten Wölfen: "Keine Panik machen." Die Regierungsbehörden würden die Entwicklung beobachten.

Guter Jagdwinter

Zu den aus Tschechien einwandernden Sikahirschen merkte er an, dass im Revier Schnaittenbach sporadische Abschüsse registriert wurden. Enttäuscht war Fischer, dass kaum Sichtungen von Schwarzwild registriert wurden. Witterungsbedingt habe es sich um einen sehr guten Winter zum Jagen gehandelt.

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