31.08.2017 - 20:00 Uhr
KohlbergOberpfalz

Terminprobleme in Kohlberg Fest oder Finale?

Bürgerfest oder Fußball-Weltmeisterschaft? Die Kohlberger Vereinsgemeinschaft plagen Terminprobleme.

von Autor JMLProfil

Die Verantwortlichen in der Vereinsgemeinschaft Kohlberg (VGK) müssen wohl im Kaffeesatz lesen können, um für das Bürgerfest im nächsten Jahr die richtigen Entscheidungen zu treffen. Seit Längerem steht der 15. Juli als Termin fest. Die Krux: Am selben Abend wird das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Moskau ausgetragen.

Die Frage ist nun, kommen die Besucher trotzdem? Wäre eine Großbildleinwand die Lösung, damit sie bleiben, oder musiziert die Festkapelle dann vor leeren Bänken? Wer trägt die Kosten, wenn die etwa vier Stunden nicht spielen könne? Soll der Festtermin auf Mitte August verlegt werden oder setzt man kommendes Jahr ganz aus? Vorsitzende Saskia Bäuml plädiert für eine Durchführung wie geplant, auch wenn die vorgesehene Blasmusik für den Tag nun schon vergeben sei und neu gesucht werden muss.

Der Punkt Nachwahlen brauchte dagegen keine große Diskussion. Die Ernennung von Christopher Oppenkowski zum Schriftführer der Vereinsgemeinschaft ging ruckzuck über die Bühne. Er selbst meinte dazu: "Man soll sich ja auch als junger Mensch für ein Amt oder eine Funktion in der Gemeinde einsetzen."

Keinen Erfolg hatte der Vorstand jedoch bei der Besetzung des Gerätewartes und eines weiteren Beisitzers. "Wir werden das halt bei jeder Sitzung wieder neu probieren", bemerkte zweiter Vorsitzender Michael Lehner zu dem Thema. Terminwünsche für den VGK-Planer sollten ab sofort Oppenkowski übermittelt werden, Ausleihanträge für Materialien bis auf Weiteres noch der Vorsitzenden. Ihre Teilnahme beim Weihnachtsmarkt am Samstag vor dem zweiten Advent haben bereits zehn Vereine und Gruppierungen signalisiert. Wer sich noch beteiligen möchte, kann dies bei Bäuml anmelden.

Auch wenn in der katholischen Kirche jetzt ein Pfarrerwechsel ansteht, hofft die VGK-Führung, dass die Veranstaltung wieder mit einer ökumenischen Andacht beginnt. Die Weihnachtsstände und -buden der Vereine sollten mit Gas-Strahlern gewärmt werden, damit das Stromnetz nicht wieder in die Knie geht. Andiskutiert wurden mehrere Möglichkeiten, den Platz zwischen Rathaus und evangelischem Gemeindehaus für Besucher interessanter zu machen.

Für den diesjährigen Faschingszug flatterte noch eine Rechnung der Gema in den Briefkasten von Kassier Stefan Kellner. Um die auszugleichen, müssen die beteiligten Vereine jeweils 56 Euro an die VGK überweisen. Längere Diskussionen brachten auch die Themen Haftpflicht- und Sachversicherung, Erstellung einer verbindlichen Vereinssatzung sowie die Vor- und Nachteile der Notierung als eingetragener Verein. Bisher waren die Veranstaltungen der VGK ein Stück weit durch die Gemeindeunfall-Versicherung abgedeckt.

Da hier noch mehrere Fragen zu klären sind, wurden Entscheidungen auf später verschoben. Auch das Ausleihen von Materialien an Privatpersonen und außerörtliche Vereine warf Fragen auf und brachte Diskussionsstoff. Beide Vorsitzenden dankten der ausscheidenden Schriftführerin Monika Gebhardt und Gerätewart Siegfried Prölß. Bürgermeister Rudolf Götz als bisheriger Vorsitzender sowie Christian Hengl als Gerätewart erhalten urlaubsbedingt ihr Präsent später.

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