120 Besuche: Anton Verhees aus den Niederlanden mit Konnersreuth und der Resl eng verbunden
Sohn über Nacht wieder gesund

Lokales
Konnersreuth
11.08.2014
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Seit 32 Jahren besucht Anton Verhees die Marktgemeinde. In dieser Zeit war er 120 Mal jeweils für mehrere Tage zu Besuch. Zuhause ist er etwa 60 Kilometer von Rotterdam und 40 Kilometer von Antwerpen entfernt. Jedes Mal nimmt er die 830 Kilometer Fahrstrecke auf sich, um der Resl zu danken.

Im Mai 1982 kam er zum ersten Mal nach Konnersreuth, als er mit Berta Meuleberg einer Reisegruppe angehörte. Seit dieser Zeit organisiert er seine Reisen nach Konnersreuth selber. Anton Verhees schilderte seine Lebensgeschichte, die für ihn ganz persönlich mit der Resl zusammenhängt. Sein Sohn Perry war damals schwerstkrank. Für ihn gab es kaum eine Überlebenschance.

Gebet in der Not

In ihrer Not betete die Familie zur Konnersreuther Resl. Dann passierte das Unglaubliche: Über Nacht war der Sohn wieder gesund und konnte tags darauf das Krankenhaus verlassen. Heute ist er 43 Jahre alt und Vater zweier Kinder. "Auch Perry war schon in Konnersreuth", sagte Anton Verhees am Sonntag bei einem kleinen Empfang im Rathaus.

Vertrauen in die Resl

Zum Dank für die Genesung seines Sohnes besucht Anton Verhees Konnersreuth mehrmals im Jahr. Bürgermeister Max Bindl würdigte die jahrzehntelange Treue. Als kleine Aufmerksamkeit gab es einen Korb voller Bio-Lebensmittel aus der Region. Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr freute sich über die besondere Treue zur Resl. "Sie gehören zu den vielen Menschen, die der Resl vertrauen". Als kleines Dankeschön gab es ein Bild der Resl, das einst die Arzbergerin Hanne Schumann gemalt hatte. "Ich wünsche mir, dass Sie noch oft nach Konnersreuth kommen können", sagte der Salesianerpater.

Dankesworte für den Pilger- und Tourismusverein sprach stellvertretende Vorsitzende Aurelia Haberkorn. Sie unterstrich besonders, dass Anton Verhees schon viele seiner Landsleute zu einem Besuch in Konnersreuth bewegen konnte.
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