Grundsteinlegung des Klosters Theresianum vor 50 Jahren
"Wall gegen Atheismus"

Lokales
Konnersreuth
27.04.2013
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Ein großes Jubiläum feiert heuer das Kloster Theresianum: Vor knapp 50 Jahren, am 22. September 1963, erhielt die Einrichtung den kirchlichen Segen. Bereits an diesem Wochenende jährt sich zum 50. Mal die Grundsteinlegung mit dem damaligen Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber.

Das Anbetungskloster Theresianum entstand auf Initiative von Therese Neumann. Ziel war es von Anfang an, dass in dem Kloster für die Anliegen der Diözese gebetet wird. Am 28. April 1963 reiste Bischof Dr. Rudolf Graber nach Konnersreuth, um sich an der feierlichen Grundsteinlegung zu beteiligen.

Nach nur fünfmonatiger Bauzeit erhielt das Kloster am 22. September 1963 den kirchlichen Segen. Damals, so heißt es in der Chronik, seien über 30 000 Gläubige nach Konnersreuth gepilgert, um dem Ereignis beizuwohnen. Zu Gast war auch Kardinal Arcadius Maria Larraona aus Fatima, der dem Anbetungskloster eine Monstranz schenkte. Damals wurde die Einrichtung unter anderem als "Gebetswall gegen den drohenden Atheismus" bezeichnet. "Ein Jahr nach dem Tod der Resl wurde ihr letzter Wunsch erfüllt", sagte Bischof Dr. Graber damals.

Die eigentliche Jubiläumsfeier findet am 22. September statt. Angekündigt hat sich dazu Weihbischof Reinhard Pappenberger. Vier Tage vorher, am 18. September, wird Regensburgs Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer den großen Gebetstag um die Seligsprechung von Therese Neumann anführen.
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