29.08.2014 - 00:00 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

"Konnersreuther Gruppe" zieht Bilanz - Wahlen und Haushalt Verband auf gutem Weg

Auf einem guten Weg sieht sich der Wasserzweckverband "Konnersreuther Gruppe" - dies zeigte sich kürzlich bei der konstituierenden Sitzung des neu zusammengesetzten Gremiums. Vorsitzender bleibt auch weiterhin Bürgermeister Max Bindl, der einstimmig das Vertrauen erhielt.

von Josef RosnerProfil

Nach dem Ausscheiden von fünf Verbandsräten (wir berichteten) kamen Thomas Grillmeier, Andreas Malzer (beide CSU), Siegfried Schiml, Stefan Siller (beide Freie Wähler) und Siegfried Zitterbart (SPD) neu ins Gremium. Bürgermeiser Max Bindl wies die "Neuen" auf ihre Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht hin und betonte, dass sauberes Wasser ein unverzichtbares Lebensmittel sei, das es zu schützen gelte.

Sechs zu fünf Stimmen

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Andreas Malzer (CSU), der bei der Wahl sechs Stimmen erhielt. Sein Gegenkandidat Reinhard Wurm (Freie Wähler) kam auf fünf Stimmen. Der Verbandsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden Max Bindl sowie Thomas Grillmeier und Reinhard Wurm. Den Prüfungsausschuss bilden Stefan Siller (Vorsitzender), Andreas Malzer und Siegfried Zitterbart.

Preis gesenkt

Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Verabschiedung des Haushalts 2014. Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 204 920 Euro, der Vermögenshaushalt auf 62 718 Euro. Insgesamt ergeben sich 267 638 Euro. Max Bindl teilte mit, dass der Kauf eines neuen Fahrzeugs für den Wasserwart aus finanziellen Gründen vorerst verschoben werde. Erfreulich sei, dass die Entschuldung des Zweckverbandes kontinuierlich fortgesetzt werden könne. Wegen der positiven Entwicklung habe der Wasserpreis von 1,39 Euro auf 1,22 Euro pro Kubikmeter gesenkt werden können.

Wasserwart Alfons Haberkorn berichtete abschließend von einer zufriedenstellenden Quellschüttung der drei Konnersreuther Quellen. Allerdings habe sich die Trockenheit des vergangenen Winters bemerkbar gemacht. Dank des Wassers aus der Steinwaldgruppe seien Engpässe zu Spitzenverbrauchszeiten problemlos abgefedert worden. Haberkorn betonte, dass die am Zweckverband angeschlossenen Bürger pro Jahr rund 90 000 Kubikmeter Wasser aus eigenen Quellen und 18 000 Kubikmeter Wasser von der Steinwaldgruppe verbrauchten.

Keine Beanstandungen

Max Bindl wies darauf hin, dass die Jahresrechnung 2012 des Wasserzweckverbandes zwischenzeitlich vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft worden sei. Dabei habe es keine Beanstandungen gegeben. Der Gesamthaushalt im Jahr 2012 belief sich auf 377 240 Euro. Die in der Prüfung festgestellten Haushaltsüberschreitungen in Höhe von 22 638 Euro seien genehmigt worden. Die Entlastung für das Rechnungsjahr 2012 erfolgte einstimmig.

Das Jahresergebnis 2013 schloss im Gesamthaushalt mit 273 026 Euro ab. Der Zweckverband nahm dies zur Kenntnis, der neue Rechnungsprüfungsausschuss wird die Unterlagen nun prüfen.

Themenseiten:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.