Marktgemeinde befindet sich nach Ansicht der Freien Wähler auf gutem Weg
"Alte Hypotheken abgearbeitet"

Lokales
Konnersreuth
24.04.2013
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Bei der Vorstandssitzung der Freien Wähler standen neben Terminfestlegungen und Vorbereitungen auf die Jahreshauptversammlung die Äußerungen bei der CSU-Hauptversammlung im Mittelpunkt. Dort war Bürgermeister Max Bindl vorgeworfen worden, in den fünf Jahren seiner Amtszeit mehr verwaltet als gestaltet zu haben.

"Man sollte sich fragen, warum musste in den vergangen fünf Jahren mehr verwaltet als gestaltet werden: Weil zuerst alte Hypotheken aus der Vergangenheit abgearbeitet werden mussten", konterte Bindl, zugleich Vorsitzender der Freien Wähler. "Ferner kann man nur gestalten, wenn man die Mehrheit hat." Dass die fraktionsstärkste Partei wieder einen Bürgermeisterkandidaten aufstellen wolle, gehöre zu einem demokratischen Gemeinwesen, begrüßte Bindl.

Nach Auffassung des Vorstandes befinde sich die Marktgemeinde auf einem guten Weg, über alle Parteigrenzen hinweg mit Augenmaß das Machbare zu ermöglichen und Wünschenswertes im Rahmen der Leistungsfähigkeit auf den Weg zu bringen. Dazu gehöre aber auch die Pflicht, nicht Finanzierbares als Zukunftsprojekt zu betrachten. Dass zum Beispiel das Begegnungs- und Informationszentrum ein weiteres Mosaiksteinchen wäre, bestreite niemand, aber man dürfe dafür nicht alles andere ausblenden. Man war sich einig, dass zur Zukunft auch die Infrastruktur wie der Erhalt der Grundschule, Kinderhaus, Mittelschulverband, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, die Ansiedlung von jungen Familien und Betrieben, das Feuerlöschwesen, die demografische Entwicklung und ein gesellschaftlich vernetztes Miteinander gehören.

"Eine solche Zukunftssicherung kann man aber nur erreichen, wenn man die zur Verfügung stehenden Mittel durch sparsames Wirtschaften einsetzt", sagte Bindl und forderte auf, sich gemeinsam auf den Weg zu machen.
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