07.07.2017 - 20:00 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Abiturfeier an der Spätberufenenschule Fockenfeld Auf neuen Wegen in die Zukunft

Vier Abiturienten erhielten jetzt an der Spätberufenenschule Fockenfeld ihre Abschlusszeugnisse. Zwei von ihnen wollen ein Theologiestudium aufnehmen.

Vier Abiturienten wurden an der Spätberufenenschule Fockenfeld, Bayerns kleinstem Gymnasium, verabschiedet. Tobias Gaß, Leon Staudigl, Paul Lindner und Johannes Abel (4. bis 7. von links stehend) steht jetzt nach erfolgreichem Abitur die berufliche Zukunft offen. Dazu gratulierten für den Landkreis Günther Kopp (5. von links sitzend), Bürgermeister Max Bindl (4. von rechts sitzend), Schulleiter Albert Bauer (4. von links sitzend), Altbürgermeister Michael Hamann (rechts sitzend), sowie die Lehrkräfte der Sc
von Josef RosnerProfil

Fockenfeld. "Die Zukunft liegt vor euch, sie liegt in euren Händen, macht etwas daraus. Lebt bewusst, nehmt euch Zeit für echte Gespräche und gönnt euch Rückzugsmöglichkeiten, um Kraft und Energie für neue Herausforderungen in der Zukunft zu schöpfen", sagte Schulleiter Albert Bauer zu dem Quartett.

Begonnen hatte die Abiturfeier mit einem Festgottesdienst. "Wir haben euch gerne auf den Weg zum Abitur vorbereitet, wir haben es mit offenen Herzen getan. Auf diesem Weg ist euch Gott begegnet. Ich wünsche euch, dass ihr durch diesen Fockenfelder Weg weiter ins Leben hineinwachst. Wir werden euch weiter im Gebet begleiten", sagte Kursleiter Pater Benedikt Leitmayr. Er zeigte sich überzeugt, dass den Schülern mit dem Abitur in Fockenfeld jetzt ganz neue Wege offen stünden.

Bei der Abiturfeier im Festsaal des Schlosses gratulierte Landrat-Stellvertreter Günther Kopp zum erfolgreichen Abschluss. Kopp erinnerte daran, dass auch sein Sohn Thomas einst in Fockenfeld das Abitur machte. Bürgermeister Max Bindl verglich das Abitur mit einem Gipfelsturm, der jetzt Chancen biete für weitere An- und Aufstiege. Den Abiturienten wünschte er den Mut, Dinge auch mal in Frage zu stellen. Helfen bei einen weiteren erfolgreichen Aufstieg könnten Mitwanderer. Seminarleiter und Hausoberer Bruder Markus Adelt erinnerte an die Zeit in Fockenfeld, die jedem Schüler Stütze und Hilfe gewesen sei. "Ich bitte euch: Haltet die Fockenfelder Zeit in guter Erinnerung und nehmt die gemachten Erfahrungen mit in die nahe und ferne Zukunft."

Im Namen der Abiturienten dankten Paul Lindner und Johannes Abel. Lindner zeigte sich über das Abitur glücklich, er wolle jetzt ans Priesterseminar nach Eichstätt gehen. Johannes Abel dankte allen Lehrkräften, Ordensleuten und Mitarbeitern für "unvergessene Jahre in Fockenfeld" mit kleinen Aufmerksamkeiten.

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