Bühnenspaß im Doppelpack

Den lustigen Einakter "Die Tante aus Amerika" präsentierten die Laienspieler der Lebenshilfe. Bild: jr
Vermischtes
Konnersreuth
03.12.2016
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Die bayerischen Theaterabende des Konnersreuther Burschenvereins "Concordia" und der Theatergruppe der Lebenshilfe sind längst zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Auch für die sechste Auflage dieses Projekts gab es wieder viel Lob und kräftigen Beifall.

Beide Vorstellungen im Schiml-Saal waren wie in den Vorjahren restlos ausverkauft. Für die musikalische Unterhaltung sorgten in bewährter Weise die "Kannerschreiter Höidlbrummer" und Manuel Rahm. Das Programm begann jeweils mit dem gut einstündigen Stück "Eine märchenhafte Vereinsfeier" des Burschenvereins. Regie führten Uwe Rosner und Jörg Bauer.

Zum Inhalt: Die Jubiläumsfeier des Turnvereins soll nicht nach dem gewohnten Schema ablaufen. Stattdessen soll ein Theaterstück aufgeführt werden - und zwar ein märchenhaftes Liebesspiel. Doch Eitelkeiten und unterschwellige Gehässigkeiten lassen das Vorhaben beinahe platzen. Bei der Premiere kommt jedoch alles anders als geplant, zuweilen geht es drunter und drüber - für die Zuschauer ein großer Spaß. Mitgewirkt haben in dem Stück Max Haberkorn als Vorsitzender Hugo, Irmgard Betzl als zweite Vorsitzende Heidi, Philipp Schwan als Schriftführer Hermann, Johannes Wenisch als Kassier Franz, Christine Neumann als Jugendleiterin Marion, Katrin Haberkorn als Beisitzerin Wally und Matthias Neumann als Besitzerin Seppi.

Nach einer Pause betraten die Schauspieler der Lebenshilfe die Bühne, um den Einakter "Die Tante aus Amerika" von Regina Harlander zu präsentieren. Regie führte Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner. Zum Inhalt: Weil sich die reiche, aber kinderlos gebliebene Erbtante Fanny von ihrer Nichte männlichen Nachwuchs erhofft, haben ihr Herbert und Marianne all die Jahre verheimlicht, dass auch ihr drittes Kind ein Mädchen ist. Sie sind sicher, dass die im fernen Amerika lebende Tante den Schwindel niemals entdecken wird. Doch nun will Fanny unerwartet ihre bayerischen Verwandten besuchen, was die Familie arg in die Bredouille bringt. Kurzerhand werden zwei Söhne "geschaffen", "da Mane und da Dane", die der US-Lady vorgaukeln sollen, sie seien die Söhne von Herbert und Marianne. In dem turbulenten Stück sorgt vor allem Martin Riedl - verkleidet als rassige Ehefrau - für Stimmung. Neben Martin Riedl als Knecht Martl spielten Berthold Kellner als Familienvater Herbert, Monika Zusann als Marianne, Anja Heinrich als Anna, Katrin Wenisch als Rosi, Monika Übelacker als "Mone", Erwin Bösl als Franz, Julia Hamann als Tante Fanny, Pierre Ziebarth als Onkel Henry und Milena Wegener als Zofe Ruby.

Mit stürmischem Beifall bedankten sich die Zuschauer an beiden Tagen für die tollen Leistungen auf der Bühne. Den Erlös erhält der Verein "Offene Behindertenarbeit/Familienentlastender Dienst".
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