07.12.2017 - 20:00 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Ehrungen bei der Soldatenkameradschaft Konnersreuth Eisernes Kreuz für den Bürgermeister

Besondere Ehre für Bürgermeister Max Bindl: Für seine vielfältigen Verdienste um die Soldatenkameradschaft Konnersreuth wurde er mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Bindl gehört der Kameradschaft seit 1980 als Mitglied an und stand insgesamt sechs Jahre als Vorsitzender an der Spitze. "Das Eiserne Kreuz soll eine Anerkennung für deine geleisteten Dienste sein", betonte Vorsitzender Werner Hoschopf bei der Jahresversammlung im Gasthof Schiml. Weiter wurde Konrad Günthner vom Verband der Reservisten der Bundeswehr für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Soldatenkameradschaft Konnersreuth. Im Bild (von links) Vereinsschießwartin Gabi Hoschopf, Roland Rögner, Konrad Hart, Bürgermeister Max Bindl, Vorsitzender Werner Hoschopf, Konrad Günthner, Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth und Thomas Riedl, stellvertretender Kreisvorsitzender der Reservisten. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

In seinem Jahresbericht streifte Werner Hoschopf das Geschehen der vergangenen Monate. Die Kameradschaft mit aktuell 126 Mitgliedern nahm wieder an allen örtlichen und vielen überörtlichen Veranstaltungen teil. Höhepunkt sei im Juni die Einweihung des neuen Kriegerdenkmals gewesen. Hoschopf freute sich über ein gelungenes Werk. Einen großen Dank richtete er an seine Mitglieder, die mit viel Idealismus mitgeholfen und enorme Eigenleistungen erbracht hätten. Weiter rief Hoschopf das Johannisfeuer und das Kirchweihschießen in Erinnerung.

Denkmal in "Top-Zustand"

Dankbar zeigte sich Hoschopf, dass man an Allerheiligen mit 1040 Euro ein erneut tolles Sammlerergebnis zugunsten der Deutschen Kriegsgräberfürsorge erzielt habe. Abschließender Dank galt Engelbert Kreil für die Pflege des Kriegerdenkmals das ganze Jahr über. "Unser Denkmal befindet sich in einem Top-Zustand", betonte Werner Hoschopf. "Wir sind ein erfolgreicher Verein - wir tun aber auch etwas dafür", schloss der Vorsitzende.

Thomas Eckstein erinnerte ebenfalls an die Neugestaltung des Kriegerdenkmals und die Kriegsgräbersammlung. Die Reservisten nahmen an einer ganzen Reihe von Schießen teil, was auch 2018 der Fall sein soll. "Wir sind als Reservisten gut aufgestellt", sagte Eckstein. Vereinsschießwartin Gabi Hoschopf berichtete von 19 Schießabenden, die von insgesamt 30 Schützen besucht wurden. "Das Interesse am Schießen ist sehr groß", so Gabi Hoschopf. Beim Kreiskameradschaftsschießen erreichte Konrad Hart mit dem Luftgewehr den ersten Platz. Den ersten Platz beim Kirchweihschießen mit 17 Teilnehmern sicherte sich Andreas Eckert. Höhepunkt seien die Vereinsmeisterschaften gewesen. Mit der Pistole siegte Roland Rögner (267 Ringe), mit dem Luftgewehr Konrad Hart (286 Ringe). In der Gesamtwertung wurde Roland Rögner mit 533 Ringen neuer Vereinsmeister und erhielt den neu geschaffenen Wanderpokal, einen geschnitzten Soldaten. Gabi Hoschopf forderte die Schützen auf, auch im kommenden Jahr eifrig am Training und den Wettbewerben teilzunehmen.

Thomas Riedl, stellvertretender Kreisvorsitzender der Reservisten, würdigte das erfolgreiche und abwechslungsreiche Vereinsleben. Bürgermeister Max Bindl gratulierte dem mit 145 Jahren ältesten Konnersreuther Verein nochmals zur gelungenen Neugestaltung des Kriegerdenkmals. Lobend zeigte er sich angesichts der engagierten Vereinsarbeit und der Pflege der Traditionen.

Hervorragende Arbeit

"Hier wird hervorragende Arbeit geleistet", sagte Soldaten-Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth und bescheinigte den Konnersreuthern, einer der aktivsten Ortsverbände im Landkreis zu sein. Erhöht werden müssen laut Lienerth die Mitgliedsbeiträge. Müssen die Vereine pro Mitglied bisher vier Euro abgeben, so sollen es künftig 50 Cent mehr werden. Als spitze bezeichnete er das Ergebnis der Kriegsgräbersammlung: "Auf euch ist halt Verlass!"

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