29.03.2017 - 20:00 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Ideen der Bürger gefragt

"Mitdenken, mitreden und mitgestalten" - unter diesem Motto sind die Konnersreuther aufgerufen, sich im Rahmen einer "Bürgerwerkstatt" an der künftigen Ortsentwicklung zu beteiligen. Los geht es heute um 19 Uhr im Feuerwehrhaus.

Bürgermeister Max Bindl (rechts) und Geschäftsleiter Markus Troesch laden zur Bürgerwerkstatt ins Feuerwehrhaus ein. Auftakt der dreiteiligen Reihe ist heute um 19 Uhr. Sie wünschen sich, dass die Bevölkerung zahlreiche Ideen für die künftige Ortsentwicklung einbringt. Bild: jr
von Josef RosnerProfil

Im Zuge des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (Isek) will die Marktgemeinde den Ortskern und andere Bereiche modernisieren und umgestalten. Der Startschuss fiel im Oktober 2015, seitdem fanden verschiedene Workshops und Lenkungsgruppen-Treffen statt. "Wir wollen eine aktive Bürgerbeteiligung", stellte Max Bindl zum wiederholten Mal klar. Daher soll sich die Bevölkerung bei der "Bürgerwerkstatt"-Reihe einbringen. Bei der Veranstaltung heute stehen der Ortskern, die Hauptstraße und die Arzberger Straße im Mittelpunkt der Diskussion. Weiter geht es am Mittwoch 3. Mai, mit dem Themenkomplex "Ortsbild, Sanierungen, Leerstände" und am Donnerstag, 11. Mai, mit dem Thema "Naherholung, Freizeit, Pilger und Tourismus". Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Feuerwehrhaus. Mit dabei sein wird bei allen Terminen Architekt Joachim Schmitz-Klopf.

Der Bürgermeister ermuntert die Bürger, Ideen einzubringen und Meinungen zu äußern. Nach den drei Terminen will die Marktgemeinde mit der Regierung der Oberpfalz Kontakt aufnehmen und klären, was letztlich umgesetzt werden kann. Danach sollen konkrete Konzepte erarbeitet werden. Das Projekt mit der höchsten Priorität ist laut Bindl die Schafferhof-Sanierung, danach folgt die Sanierung des Resl-Hauses. Weiter im Blick hat der Bürgermeister die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Rathaus sowie dessen energetische Sanierung. Neu gestaltet und verbessert werden soll zudem der öffentliche Raum im Bereich des Therese-Neumann-Platzes, am Pfarrer-Naber-Platz, am Kirchplatz und an der Hauptstraße. Geschäftsleiter Markus Troesch gibt zu bedenken, dass nicht alles von heute auf morgen machbar sei. Bis zu zehn Jahre könne die Umsetzung aller Konzepte schon in Anspruch nehmen.

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