Sing Out begeisterte in Konnersreuth
Drill-Sergeant macht müde Sänger wieder fit

Eine witzige Bühnenshow bietet "Sing Out" beim Auftritt im Schiml-Saal. Liegestützen ordnet auf der Bühne Drill-Sergeant Markus Schuller an. Bild: jr
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Konnersreuth
16.04.2018
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Angetreten zum Sport, die sechs Jungs von „Sing Out“

"Sing Out" brennen im Schiml-Saal ein Feuerwerk der guten Laune ab. Die Mitglieder glänzen nicht nur mit ihrem Gesang, sondern zeigen, dass sie auch noch andere Bühnen-Qualitäten haben.

"Tun sie Ihrem Körper etwas Gutes", unter diesem Motto sorgten die sechs Sänger des A-cappella-Chors "Sing Out" am Sonntag im Schiml-Saal für einen amüsanten Abend. Bürgermeister Max Bindl hieß das Sextett, das heuer 25-jähriges Bestehen feiert, willkommen. Anschließend ging beim Abend der Freien Wähler richtig die Post ab.

Als "Drill-Sergeant" glänzte Markus Schuller. Er spornte seine vier Sangeskollegen unter "ärztlicher Aufsicht" von Johannes Grünbauer immer wieder zu Höchstleistungen an. Das Programm "Atemnot" ließ sowohl gesanglich, wie auch schauspielerisch keine Wünsche offen: ein klasse Auftritt.

Schnell wird im Programm klar, dass der Gruppe die sportliche Fitness und die Gesundheit fehlen. Der Mitterteicher Markus Schuller soll die Jungs wieder auf Vordermann trimmen. "Vor allem der Uli aus Krummennaab wird immer schwerer. Mein Ziel ist es, aus diesem Sauhaufen wieder eine tolle Truppe zu machen", sagt Schuller.

Dass Schuller auch singen kann, zeigt er mit der Nummer "Africa", und er behauptet: "In dieser Gruppe gibt es zwei oder drei Sänger, die singen wie Flasche leer. Ihr müsst endlich zeigen, was ihr drauf habt. Ich habe fertig", brüllt Schuller in Anspielung auf die Trapattoni-Wutrede unter dem Gelächter der Zuschauer. Es folgen Soloeinlagen der Gruppe mit "Grenade" und "Boys of Summer", die zeigen, was die Gruppe musikalisch drauf hat. Ein musikalisches und optisches Highlight ist "Ring of Fire" mit Uli Roth im viel zu kleinen Schwimmreifen. "Sappra, etza hobe me no aafgeschürft" stöhnt er, als er den Schwimmreifen kaum über seinen Körper bringt und dann "Ring of Fire" zum Besten gibt.

Weitere musikalische Glanzpunkte setzt das Sextett mit "Engel", "Greyhound", "Living on a Prayer" und der Top-Nummer des ersten Teils, "Atemlos" von Helene Fischer.

Gleich zu Beginn des zweiten Teils stellt Markus Schuller fest, dass sein Chef Uli Roth eine ziemliche Ähnlichkeit mit einem Boxsack habe. "Eye of the Tiger" passt, dazu soll Armin Steinhauser sein schlagkräftiges Können gegen den Boxsack Uli Roth beweisen. Während der Auseinandersetzung ist der Song "Charlots of Fire" zu hören. In die Geschichte, die erzählt wird, mit eingebunden sind die deutschen Songs "Du entschuldige, ich kenn di..." und "Weusd a Herz host wia a Bergwerk...", gesungen in der Sauna und im heißen Dampfbad. Weitere Hits, wie "Waikiki", "Fix you" und vor allem "Sweet Child of Mine" zeigen, dass alle sechs Jungs wirklich super singen können. Am Ende bekommt jeder der Sänger das Sportabzeichen in seiner Kategorie. Mit dem Lied "Auf uns" zeigen sich die Kämpen stolz, sportlich und musikalisch.

Im Vordergrund der Show stehen natürlich die herrlichen Stimmen der sechs Sänger, die sich gesucht und gefunden haben. Die Zuhörer sind begeistert, klatschen und singen immer wieder lautstark mit. Erst nach drei Zugaben - "1000 Mal berührt", "Son of a Preacher Man" und einem Medley dürfen die Jungs in Konnersreuth von der Bühne.
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