Treiben der Waldspechte lockt viele Besucher an
Gruselige Gestalten

Der Auftritt der Waldspechte hat in Konnersreuth wieder eine Vielzahl an Schaulustigen in die Ortsmitte gelockt. Besänftigt mit Brotresten, verteilten die wilden Gesellen Süßigkeiten an die Kinder. Bild: jr
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Konnersreuth
27.12.2016
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Pünktlich mit dem Glockenschlag um 12 Uhr zogen an Heiligabend sechs Waldspechte vom Waldgebiet "Kreith" her kommend in die Ortsmitte ein. Dort hatte sich wieder eine große Menschenmenge versammelt, um das Spektakel zu erleben. Einst vom heute 84-jährigen Ludwig Günthner wiederbelebt, hat dieses Brauchtum in den vergangenen Jahren immer mehr Anhänger gefunden.

Organisiert hatte den Auftritt in Konnersreuth heuer erstmals Christian Zitterbart, der die Nachfolge seines Vaters Siegfried angetreten hat. Von zwei Seiten fielen die mit Sichel und Wetzstein ausgestatteten Spechte auf den Therese-Neumann-Platz ein. Einige Eltern mussten ihre Kinder beruhigen, als diese die gruseligen Gestalten mit ihren langen Nasen erblickten. Milde gestimmt wurden die wilden Gesellen mit Brotresten - und als sie dann im Gegenzug Süßigkeiten verteilten, lachten auch die verschreckten Kinder wieder. Die süßen Leckereien hatte das Vereinskartell zur Verfügung gestellt.

Nach gut einer halben Stunde zogen sich die Spechte wieder in den Wald zurück. Auch in anderen Ortschaften im Stiftland war die "Specht" wieder anzutreffen.
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