Wertvolle Lebensräume

Entlang des Lausnitzbaches bei Rosenbühl ließ die Marktgemeinde Konnersreuth mit Spendenunterstützung eine Öko-Ausgleichsfläche anlegen. Kernstück ist eine fünf Jahre alte Sommerlinde, die 40 Meter hoch und bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Im Bild (von links) Bürgermeister Max Bindl, Gartenbauingenieur Hans-Joachim Schinner, Geschäftsleiter Markus Troesch und Anne Luz Marie Opel, Leiterin der Fielmann-Niederlassung in Marktredwitz. Bild: jr
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Konnersreuth
06.12.2016
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Eine besondere Öko-Ausgleichsfläche entstand jetzt entlang des Lausnitzbaches bei Rosenbühl. Die Spende der Optiker-Kette Fielmann ermöglichte unter anderem die Schaffung wertvoller Lebensräume für Tiere.

Insgesamt 29 Sträucher und einen Baum im Gesamtwert von 1000 Euro hat das Unternehmen finanziert. In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt wurden ausschließlich heimische Gehölze wie Weißdorn, Hundsrose und Hagebutte sowie eine Winterlinde, der Baum des Jahres 2016, auf dem Areal eingepflanzt. In unmittelbarer Nähe zum Lausnitzbach wurden auch große Feldsteinhaufen neu angelegt. Darin können insbesondere kleine Reptilien Unterschlupf finden.

Nach dem Abschluss der Arbeiten kamen Bürgermeister Max Bindl, Geschäftsleiter Markus Troesch, Gartenbauingenieur Hans-Joachim Schinner und Anne Luz Marie Opel, Leiterin der Fielmann-Niederlassung in Marktredwitz, bei einem Ortstermin zusammen, um das Projekt vorzustellen. Anne Luz Marie Opel betonte: "Wir pflanzen Bäume nicht nur für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen." Fielmann setze sich schon seit vielen Jahrzehnten für Umwelt- und Naturschutz ein, so Opel weiter. Ziel sei es, für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen neuen Baum zu pflanzen. Unterstützt wurde der Konnersreuther Gemeindebauhof bei der Pflanzaktion von der Gärtnerei Schinner aus Güttern. Gartenbauingenieur Hans-Joachim Schinner erklärte, dass eine Winterlinde bis zu 40 Meter hoch und 1000 Jahre alt werden könne. Ihr Nektar habe einen sehr hohen Zuckergehalt und sei deswegen vor allem für die Imkerei sehr wichtig. Bürgermeister Max Bindl ergänzte, dass Rosenbühler Landwirte in dem Bereich Feldsteine abladen und so zur Ausweitung der Lebensräume für Reptilien beitragen können.
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