Stephan Neumaier-Burkhardt bei Junut-Lauf ganz weit vorn
Schmidmühlener zweiter Sieger

Stephan Neumaier-Burkhardt (hinten mit roter Jacke) war 2017 noch Teil des Helferteams. Heuer belegt er beim Junut-Lauf den zweiten Platz über die komplette Distanz von 239 Kilometern. Bild: fop
Freizeit
Kreis Amberg-Sulzbach
09.04.2018
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Schmidmühlen. Was sich bereits in Schmidmühlen beim Junut-Lauf abzeichnete, wurde am Ende tatsächlich wahr: Der 40-jährige Tobias Krumm aus Bergisch-Gladbach setzte eine historische Marke und knackte erstmals die 30-Stunden-Grenze für die 239 Kilometer in exakt 29 Stunden und 34 Minuten.

Er war damit insgesamt mehr als fünf Stunden schneller als die beiden Sieger von 2017 (Christoph Janthur und Georg Kunzfeld in 34 Stunden und 50 Minuten). Beim letztjährigen Rennen war es auch Tobias Krumm gewesen, der den kürzeren Junut 170 in 21 Stunden und 12 Minuten souverän gewann.

Die Oberpfälzer Extremsportler freuten sich heuer besonders über den zweiten Platz von Stephan Neumaier-Burkhardt (36 Stunden, 36 Minuten) beim Lauf über die komplette Distanz. Vor zwei Jahren musste er noch verletzungsbedingt aufgeben; 2017 konnte er erst gar nicht starten und stellte sich als Helfer in Schmidmühlen zur Verfügung. Nun der bislang größte Erfolg des 44-jährigen Schmidmühleners (Ortsteil Vilshof) auf einer Extremstrecke. Aufhorchen ließ er bereits 2015, als er den Mittelbayerischen Landkreislauf mit einer Länge von 70 Kilometern in fünf Stunden und 53 Minuten absolvierte. Schnellste Frau über die komplette Strecke war heuer erneut Nicole Kresse (40 Stunden und 38 Minuten). Beim 170er-Rennen bis nach Kastl trug sich Kathrin Schichtl als Siegerin der Damen ein (22 Stunden, 44 Minuten). Die erstmals angebotene Ladies-Edition über 100 Kilometer führte am Ende Elke Gutermann in 18 Stunden und 9 Minuten als Siegerin in der Läuferliste.
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