23.10.2017 - 13:28 Uhr
Oberpfalz

Erste Prüfung des Nordbayerischen Musikbunds bestanden Juniorabzeichen für 22 junge Musiker

Eingeführt wurde dieses Angebot, damit Kinder möglichst frühzeitig ihr Können öffentlich vorstellen können: 22 Mädchen und Jungen zwischen 8 und 15 Jahren aus verschiedenen Musikgruppen im Landkreis haben das Juniorabzeichen des Nordbayerischen Musikbunds erworben.

22 junge Musikerinnen und Musiker aus den Reihen der Werkvolkkapelle Schlicht, der Blaskapelle Ursensollen, des Musikzugs Hirschau, der Ehenbachtaler Blaskapelle und der Blasmusik Gebenbach erwarben am Samstag das NBMB-Juniorabzeichen. Ihnen gratulierten (hinten v. l.): NBMB-Kreisvorsitzender Werner Stein, Kreisdirigent Gerhard Böller, Markus Schöpf, Tim Winkler und Angelika Schöpf.
von Werner SchulzProfil

Amberg-Sulzbach. Die Nachwuchsmusiker kommen aus den Reihen der Werkvolkkapelle Schlicht (7), der Musikkapelle Ursensollen (6), des Musikzugs der Stadt Hirschau, der Blasmusik Gebenbach und der Ehenbachtaler Blaskapelle (jeweils 3). Sie alle können sich nun mit dem Juniorabzeichen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) schmücken. Bis vor wenigen Jahren fanden die Prüfungen auf Vereinsebene statt. Da diese Regelung für manchen Musikverein wegen geringer Teilnehmerzahlen nicht rentabel war, entschloss man sich, die Prüfung auf NBMB-Kreisebene abzunehmen.

Der erste Schritt

Das Juniorabzeichen ist dem Abzeichen in Bronze vorgeschaltet. Es soll die Kinder an Art und Umfang der Leistungsprüfungen heranführen. So sollen sie zum Üben motiviert werden und auch eine Auszeichnung erhalten, die sie in die große Blasmusikfamilie aufnimmt.

Gleichzeitig ist das Vorspielen eine Leistungskontrolle in der frühinstrumentalen Ausbildung. Das Abzeichen können in der Regel Kinder machen, die zwei Unterrichtsjahre abgeschlossen oder zwei Jahre in einer Bläserklasse gespielt haben.

Nach einer Einführung und Auffrischung in Theorie und Praxis wurde es jetzt ernst für die Kinder. Die Prüfer Gerhard Böller, Tim Winkler, Angelika und Markus Schöpf konnten allen 22 Jungmusikern attestieren, dass sie die erste Phase ihrer Ausbildung gut bewältigt haben.

Miriam Freimuth (Gebenbach, Klarinette), Anna Weiß (Ehenbachtaler, Querflöte) und Fritz-Bernard Haberberger (Hirschau, Schlagzeug) hätten dies sogar mit "ausgezeichnetem Erfolg" getan, lobten die Experten.

Redlich verdient

Alle hätten das Juniorabzeichen samt Urkunde redlich verdient, urteilten die Prüfer. Offenkundig hätten sie eine Menge Freizeit in das Erlernen ihres Instrumentes investiert.

Bei der Übergabe der Urkunden und Abzeichen sprachen Kreisdirigent Gerhard Böller und der NBMB-Kreisvorsitzende Werner Stein die Hoffnung aus, dass sich alle auch die nächsthöhere Stufe, das Abzeichen in Bronze (DI), zum Ziel gesetzt haben.

Juniorabzeichen

Werkvolkkapelle Schlicht: Lilli Gleißner, Magdalena Sachsenhauser und Hannah Schraml (alle Klarinette), Lea-Maria Melzig und Susanne Ratzke (beide Querflöte), Sina-Marie Dotzler (Altsaxophon) und Simon Weiß (Schlagzeug)

Musikkapelle Ursensollen: Daniel Donhauser und Jonas Erlbacher (beide Posaune), Pius-Michael Geitner und Sebastian Tuchscherer (beide Schlagzeug), Evi Ehbauer (Klarinette) und Lukas Junker (Tenorhorn)

Musikzug Hirschau: Fritz-Bernhard Haberberger, Lucas Kuhl und Johannes Riß (alle Schlagzeug)

Ehenbachtaler Blaskapelle: Emily Maunz (Trompete), Luisa Schorner (Tenorhorn) und Anna Weiß (Querflöte)

Blasmusik Gebenbach: Miriam Freimuth und Miriam Kredler (beide Klarinette) und Emilia Deichl (Querflöte). (u)

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