Fahnenschwinger begleiten berühmtes Mittelalter-Spektakel:
Gebenbacher beim Drachenstich

Wenn der Drache in Furth im Wald einzieht, sind die Gebenbacher Fahnenschwinger dabei - diese Tradition pflegten sich auch diesmal beim berühmten Drachenstich.
Kultur
Kreis Amberg-Sulzbach
17.08.2017
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Seit 51 Jahren lebt in Gebenbach die Tradition des Fahnenschwingens - seit vielen Jahren auch als Begleitung des Historischen Festzugs beim Drachenstich in Furth im Wald. Dort brauchten die Gebenbacher auch diesmal Kraft und Ausdauer: Bis zum Zugbeginn schwangen die Männer an sechs verschiedenen Plätzen ihre Fahnen und stimmten die Zuschauer damit auf das Mittelalter-Spektakel ein.

Gebenbach/Furth im Wald. Für den Umzug warfen sich etwa 1400 Menschen in originalgetreue Kostüme, fuhren mit Karren und Kaleschen durch die Stadt, spielten Musik oder ritten auf Pferden - mehr als 250 Rösser waren dabei. Mit der Unterstützung von drei Trommlern und ihren Festdamen führten die Fahnenschwinger den Tross an. Sie schwangen, "knatterten", warfen die Fahnen in die Luft und balancierten sie auf ihren Füßen. Abstand mussten sie zu den nervösen Pferden der Fanfarenreiter halten, die mit vier berittenen Polizisten die Vorhut des Zuges bildeten. Als Letzter fuhr der feuerspeiende Drache in die Arena ein.
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